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EU-Kommission hat entschieden

BASF darf Polyamidgeschäft von Solvay übernehmen

Die EU-Kommission hat die Übernahme des Polyamidgeschäfts von Solvay durch BASF unter Auflagen genehmigt. Diese Zustimmung ist ein wichtiger Meilenstein für die Transaktion. Mit dem Abschluss rechnet BASF in der zweiten Jahreshälfte 2019, sobald alle verbleibenden Bedingungen erfüllt sind, einschließlich der Veräußerung der zu devestierenden Geschäfte und Vermögenswerte an einen Dritten.

Der Genehmigungsprozess erfordert den Verkauf von Teilen des ursprünglichen Transaktionsumfangs an einen Dritten. Hierbei handelt es sich um Produktionsanlagen und Innovationskompetenzen von Solvay im Bereich technischer Kunststoffe in Europa. Der Veräußerungsprozess wurde bereits gestartet. Nicht berührt davon sind die zu erwerbenden Polyamidgeschäfte in Nord- und Südamerika sowie in Asien.

Mit der Übernahme will BASF strategische Ziele erreichen und ihr Polyamid 6.6-Geschäft deutlich stärken. Die Akquisition wird das Portfolio für technische Kunststoffe ergänzen, den Zugang zu wichtigen Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika verbessern sowie die Wertschöpfungskette durch Rückwärtsintegration bei wichtigen Rohstoffen wie ADN (Adipodinitril) stärken.

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