Brille als Designobjekt

Designfreiheit für optischen Anwendungen

Zur diesjährigen Messe Mido in Mailand ist die Präsentation einer neuen Technologie zur Herstellung von Brillengestellen angekündigt: Implex basiert auf transparenten Polyamiden der Marke Trogamid und soll zusätzliche designerische Möglichkeiten eröffnen.

Der Implex-Vorformling besteht aus mehreren funktionalen Schichten. (Bild: Evonik, Bearbeitung: KM)

Die neue Technologie verzichtet gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren nach dem Spritzgießen auf Fräsen und Nachbehandeln, indem das fertige Brillengestell aus einem gebogenen Vorformling ausgeschnitten wird. Dieser entsteht aus mehreren Schichten – dem Grundgebinde aus Trogamid, der Haft- und Lackschicht oder dem kratzfesten Film. Dieser Vorformling könne relativ schnell und flexibel in unterschiedlichen Größen und Krümmungsradien hergestellt werden. Das System soll mit einfacher Handhabung, hoher Produktivität und der Möglichkeit individueller Anfertigungen in unterschiedlichen Farben, Texturen und Mustern überzeugen.

Für das Grundgebinde wird das transparente Polyamid Trogamid CX9704 von Evonik eingesetzt. Es ist biegsam und ermöglicht variable Formgestaltung. Das zweite Material mit der Kennung CX9711 bietet gute Verarbeitungsfähigkeit und hohe Chemikalienbeständigkeit.

Die Entwicklung des Systems fußt nach Unternehmensangaben auch auf der Expertise in der optischen Industrie von Tungfung, einem Brillenhersteller mit Sitz in Hong Kong. Evonik biete den passenden Werkstoff und das Produkt-Know-how; als fachkundiger Partner stehe Tungfung für die Herstellung von besonderen Brillengestellen bereit.

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