Internationale Kunststoffproduktion

BASF investiert in Produktionsanlagen weltweit

Die Errichtung eines integrierten Verbundstandorts in der südchinesischen Provinz Guangdong prüft die BASF aktuell. Im Gegensatz zum bisherigen Vorgehen der chinesischen Behörden könnte BASF das Werk in alleiniger Verantwortung betreiben. China sei rund 40 Prozent Anteil am Weltmarkt der größte Chemiemarkt und bestimme das Wachstum der globalen Chemieproduktion. Die Investitionssumme bis zum Abschluss des Projekts um das Jahr 2030 wird auf insgesamt bis zu 10 Milliarden US-Dollar geschätzt und wäre die größte Investition der BASF.

BASF prüft den Aufbau des dann drittgrößten Produktionsstandorts in China. © (Bild: BASF)

Das BASF-Projekt würde in einer ersten Stufe petrochemische Anlagen umfassen. Ein Steamcracker mit einer geplanten Ethylen-Produktionskapazität von 1 Million Tonnen pro Jahr soll am Anfang der Wertschöpfungsketten des neuen Verbundstandorts stehen. In weiteren Stufen würden Anlagen für verbrauchernähere Produkte und Lösungen in Bereichen wie Transport oder Konsumgüter errichtet, bis der Standort in seinem Endausbau nach Ludwigshafen und Antwerpen der drittgrößte BASF-Standort weltweit wäre.

BASF will an dem neuen Standort ein umfassendes Smart-Manufacturing-Konzept umsetzen. Kunden im Süden Chinas würden künftig von diesem High-Tech-Verbundstandort beliefert werden.

Invest innerhalb und außerhalb Asiens
Nahezu gleichzeitig kündigte die BASF ein Investitionsprogramm zur Erhöhung der Produktionskapazitäten für das Antioxidationsmittel Irganox 1010 an den Standorten Jurong, Singapur und Kaisten, Schweiz um 40 Prozent an. Mit dem Produktionsstart 2019 in Kaisten und Anfang 2021 in Singapur will das Unternehmen die steigende Nachfrage von Kunden aus Asien und Europa, dem mittleren Osten und Afrika an den regionalen Versorgungsstellen besser bedienen. Zusätzlich investiert BASF in seinen Standort in McIntosh, Alabama, USA, um die Zuverlässigkeit der Anlagen zu erhöhen und die Kapazitäten auszubauen.

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Irganox 1010 ist ein sterisch gehindertes phenolisches primäres Antioxidans. Es gewährleistet Schutz gegen thermooxidativen Abbau und wird hauptsächlich in Polyolefinen angewendet. Zusätzlich wird es auch für Polyacetale, Polyamide und Polyurethane, Polyester, PVC, ABS sowie für Elastomere wie Butylkautschuk und synthetische Kautschuke empfohlen.

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