Neue Werkstoffe

Netzwerkprojekt Metall-Direkt-Einspritzen

Für das ZIM Netzwerkprojekt „Medimold – Metall-Direkt-Einspritzen in Verbindung mit Kunststoff“ (Metall-Direct-Molding) laufen die Planungen zur Weiterführung in der Phase 2. Das Projekt gehört zu den ausgewählten Netzwerken des bundesweiten Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Ziel dieses Netzwerks ist die gemeinschaftliche Entwicklung von technischen Lösungen zur Ausschöpfung des anwenderorientierten Potentials sowie die Beseitigung von Defiziten beim Metall-Direkt-Einspritzen in Verbindung mit Kunststoff. Das bezieht sich auf einzelne Prozessschritte als auch auf die zu verarbeitenden Werkstoffe. Die beteiligten zwölf Netzwerkpartner, zehn Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen stammen aus unterschiedlichen Branchen und repräsentieren nach Angaben der Projektleitung die komplette Wertschöpfungskette für diesen Bereich.

In der aktuell laufenden Phase 1 sind mögliche Anwendungen eruiert worden. Als FuE-Projektthemen wurden identifiziert:

  • Elektrische- und Signalleitung
  • Wärme Zu- oder Abfuhr
  • Abschirmung, EMV
  • Magnetische Funktionalität
  • Antennenfunktion
  • Licht- oder Design- Anwendungen
  • Metalldirekteinspritzung mit Duromeren

Die ermittelten Fragestellungen und Potentiale für das Auf- oder Einspritzen von Metall in Kunststoffbauteile werden in Phase 2 weitergeführt. In verschiedenen Folgeprojekten sollen die Problemstellungen untersucht, zu markttauglichen Produkten entwickelt und in den Markt gebracht werden.

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Ein Ziel für das Netzwerk ist die Erweiterung mit zusätzlichen Partnern. Das KISW unterstützt als Netzwerkmanagementorganisation die Netzwerkpartner bei Erstellung der technologischen Roadmap, der Antragsstellung und der Findung weiterer Kooperationspartner, um diese gezielt in relevante FuE-Projekte einzubinden. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben weiterhin die Möglichkeit, sich an diesem Netzwerk zu beteiligen. Weitere Informationen sind zu finden unter www.medimold.de

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