Nominierung Produkte des Jahres 2024

Annina Schopen,

KRAIBURG TPE: Hot Water TPE für Dichtungen und Sanitärkomponenten

KRAIBURG TPE führt neue Technologie ein: TPE für Anwendungen der Trinkwasser- und Sanitärindustrie, die im Einklang mit KTW-BWGL-Richtlinie stehen. Hot Water TPE ist nominiert im Wettbewerb um die Produkte des Jahres 2024 in der Kategorie 4: Werkstoffe und Werkstoffverarbeitung.

KRAIBURG TPE hat Hot Water TPE für Dichtungen und Sanitärkomponenten mit Heißwasserkontakt entwickelt. © KRAIBURG TPE

Hot Water TPE zielen auf Dichtungen, Abdichtungen und Komponenten, in z. B. Duschköpfen, ab und erfüllen alle relevanten Anforderungen für Endprodukte mit Kalt-, Warm- und erstmals Heißwasserkontakt in der Europäischen Union. Sie gelten nicht nur als die ersten ihrer Art für Heißwasseranwendungen (85 °C), sondern machen KRAIBURG TPE auch zum einzigen Anbieter von vernetzungsfreien TPE in diesem Marktsegment.

Mit diesen richtungsweisenden neuen Hot Water TPE kommt das Unternehmen den Vorgaben der ab März 2025 greifenden KTW-BWGL für organische Materialien mit Trinkwasserkontakt schon heute entgegen. Die endgültige KTW-BWGL-Zertifizierung in der Farbe Natural wurde für Kalt-, Warm- und Heißwasser erfolgreich abgeschlossen. Diese P1- und P2/3-Zertifizierung minimiert den Zulassungsaufwand für KRAIBURG-TPE-Kunden und beschleunigt die Einführung von Anwendungen. Die neuen Compounds bieten einen besseren Druckverformungsrest bei erhöhten Temperaturen und sind dank erhöhter Fließ- und Entformungseigenschaften leichter verarbeitbar. Das Spektrum der Materialtypen umfasst Produkte mit unterschiedlicher Härte sowie gesicherter Haftung zu PP oder PE im direkten Zweikomponentenverbund. Die neuen TPE sind geschmacks- und geruchsneutral und liefern glatte, nachbearbeitungsfreie Oberflächen direkt aus dem Werkzeug. In umfangreichen Testreihen haben sie außerdem ihre zuverlässige Beständigkeit gegen das Wachstum von Mikroorganismen gemäß EN 16421 (früher DVGW W270) nachgewiesen.

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Anwendungsbeispiel für Hot Water TPE © KRAIBURG TPE

Nachhaltig und recyclingfähig

Vernetzungsfreie TPE stellen gegenüber vergleichbar weichen vernetzten Materialien eine grundsätzlich nachhaltigere Lösung dar, da TPE sehr gut recyclingfähig sind. Generell können im TPE-Herstellungsprozess Produktionsabfälle der Produktion wieder aufbereitet und in geeignete Produkte wieder eingearbeitet werden, was den Herstellungsprozess von TPE sehr abfallarm gestaltet. Im finalen Verarbeitungsprozess von TPE bieten die thermoplastischen Eigenschaften den Vorteil, dass beispielsweise Angüsse aus der Bauteilherstellung ebenso wieder aufbereitet und im In-Process Recycling verwendet werden können.

Für die Zukunft können Verarbeitende sich darauf einstellen, dass Produktions- und Prozessabfälle wieder im Herstellungsprozess eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang bietet KRAIBURG TPE die Möglichkeit, in enger Kooperation mit den Verarbeitenden, die Aufarbeitung und erneute Einbindung dieser Ausschuss- und Anfahrmaterialien in TPE-Granulaten intern zu überprüfen und zu testen. Sobald das Bauteil am Ende des Lebenszyklus beim Endverbraucher in den Abfallstrom übergeht, gibt es für zahlreiche Produkte von KRAIBURG TPE Bestätigungen, dass diese im Recyclingstrom mit PP und HDPE verwertet werden können. Somit werden Materialkreisläufe auf verschiedenen Ebenen geschlossen.

Hot Water TPE für Dichtungen und Sanitärkomponenten von KRAIBURG TPE, nominiert in der Kategorie 4: Werkstoffe und Werkstoffverarbeitung. Hier geht es direkt zur Abstimmung.

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