Plexiglas

Kunststoff macht Architektur

Mineralhaltiges, durchgefärbtes PMMA ermöglicht langlebige und optisch interessante Lösungen in Architektur und Innengestaltung.

Auch ungewöhnliche Formen wie abgerundete Ecken und große Formate lassen sich aus dem mineralgefüllten Acrylglas produzieren, wie die Fassade des Verbandsgebäudes Hessenchemie in Wiesbaden zeigt. (Quelle: Evonik)

Architektur und Design leben von vielseitiger Gestaltung in Verbindung mit Funktionalität. Das unter der Marke Plexiglas Mineral vertriebene PMMA soll dank der integrierten mineralischen Komponente besondere Brillanz bei thermischer 3D-Verformbarkeit bieten. Das homogen durchgefärbte Acrylglas ist mit Hochglanz- oder Satinoberfläche verfügbar. Daraus lassen sich beispielsweise geschosshohe, verformte, individuell gefräste oder auch bedruckte Elemente realisieren.

In Wien wurde so die Fassade einer Polizeistation verkleidet. Heute präsentiert sich das Gebäude mit eleganten Rundungen an den Ecken und zeigt auf der Fassade das blaurote Polizeilogo. Ähnlich aufgebaut ist bandartig geschwungene Fassade des Arbeitgeberverbandsgebäudes der Hessenchemie. Dem Verband sei es besonders auf Energieeffizienz sowie nachhaltige Baustoffe und Verfahren angekommen. Für die Acrylglaslösung habe man sich entschieden, weil sie zudem wartungsarm und schmutzabweisend sei – wichtige Punkte des Designs, das auch über die schwarz-weiße Farbgebung Eindruck erwecken will. Die „Easy to clean“-Oberfläche müsse nur selten seltener gereinigt werden, das Material sei besonders witterungs- und farbbeständig stoßfest und UV-stabil.

Auch Innenarchtitekten bieten die Werkstoffe aufgrund ihrer Beständigkeit interessante Gestaltungsmöglichkeiten. (Quelle: Evonik)

Zusammen mit dem neu entwickelten Dämmstoff Calostat, der auf Siliziumoxid basiert, sind laut Anbieter verbesserte Energieeffizienzwerte zu erreichen. Im vergangenen Jahr präsentierte Evonik dazu erstmals ein Fassadenelement, das einen Kern des Wärmedämmstoffs mit einer Deckschicht aus Plexiglas Mineral verbindet. Mit dem Sandwichelement lasse sich bereits mit weniger als 15 Zentimeter Aufbaudicke der Passivhausstandard erreichen.

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Weitere Anwendungen ergeben sich in der Innenarchitektur. Im portugiesischen Hotel The Oitavos bedecke das Acrylglas allein 4300 Quadratmeter Wandfläche. Zudem ließ der Architekt viele horizontalen Flächen vom Spa über den Bar- und Gastronomiebereich bis zur Hotelrezeption sowie Raumteiler, Waschbecken und Tische aus dem Material anfertigen.

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