Kunststoffe im Automobilbau

Polykemi investiert in die Materialentwicklung

Die Polykemi Gruppe mit Stammsitz im schwedische Ystad investiert in die Zukunft. Ein Eckpfeiler des stetigen Wachstums ist unter anderem die Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Verantwortlicher für die Materialprüfung Patrik Jönsson zusammen mit Laborleiter Karl Banke und dem Leiter RuD, Henrik Eriksson. (Bild: Polykemi)

Eine Maßnahme ist die nun vollzogene Trennung von Labor, das die täglichen Proben der Serien- inklusive Musterlieferungen prüft, und der Forschung und Entwicklung (RnD). das erhöhe die Effizienz, da beide Abteilungen mit eigenem Equipment agieren können.

Durch Ausrüstung der Entwicklung mit einer zusätzlichen, speziell zugeschnittenen Extruderlinie von Coperion, neuem Trockner mit Vakuumtechnik und einer weiteren Spritzgießmaschine wurden die Entwicklungskapazitäten erweitert. Der Kunde profitiere von verkürzten Lieferzeiten bei Musterlieferungen und einer über das übliche Maß hinausgehenden Unterstützung bei der Dokumentation.

Polykemi sieht unter anderem in der Automobilindustrie aufgrund der Entwicklungen in Richtung Elektroantrieb sowie der schon bestehenden Anforderung hinsichtlich Leichtbau die Ausweitung der Entwicklung als strategisch für die Zukunft. Mit der Polyfill HC Familie, eine nach Unternehmensangaben leichteren und kostengünstigen Alternative zu Konstruktionskunststoffen wie Polyamid und PBT wurde dieser Weg bereits erfolgreich eingeschlagen und ist auf dem Markt etabliert. Die Polyfill PP HIP-Reihe (mineralverstärkt und ebenfalls besonders leicht) soll folgen.

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Die 1968 gegründete Polykemi mit Sitz in Schweden, die deutsche Vertretung ist in Hattingen angesiedelt, meldete zuletzt 100 Millionen Euro Jahresumsatz.

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