PPS-Compounds

Annina Schopen,

Stabiler als Standard-Hochleistungsthermoplaste

Romira hat das Standard-PPS-Produktportfolio um neue Romitron-PPS-Compounds mit verbesserter thermischer Stabilität ergänzt.

© saravut/stock.adobe.com

Polyphenylensulfid (PPS) ist ein Hochleistungsthermoplast, das sich durch eine Kombination von Eigenschaften auszeichnet, die von hoher Temperaturbeständigkeit über Dimensionstabilität bis hin zu hervorragenden elektrischen Isolationseigenschaften reichen. Mit 40 % glasfaserverstärktem PPS sei PPS GF40 die am häufigsten verwendete Type, da sie eine hervorragende Kombination aus Festigkeit, Wärme- und Chemikalienbeständigkeit biete, so Romira. Sie werde insbesondere für Anwendungen genutzt, bei denen eine langfristige Hitzebeständigkeit gefordert sei (bis zu 210 °C im Dauerbetrieb). Obwohl der Standardtyp PPS GF40 eine sehr hohe Dauergebrauchstemperatur aufweise, komme es wie bei jedem anderen Polymer bei höheren Temperaturen zu einer Abnahme der Festigkeit und Steifigkeit. Die Veränderung der Eigenschaften beginnt bei Temperaturen über der Glasübergangstemperatur (Tg) von PPS. Dies kann die Verwendung von PPS GF40 Compounds für Anwendungen einschränken, bei denen eine hohe thermische Stabilität notwendig ist. Andere Hochleistungspolymere mit höherer Tg können zwar in Betracht gezogen werden, sind jedoch kostspielig und erfordern spezielle Verarbeitungsbedingungen oder Werkzeuge.

Um diese Leistungslücke zu schließen, habe Romira die neuen Romitron-EXP3102- und -EXP3108-Typen mit verbesserter thermischer Stabilität entwickelt. Bei diesen Typen handelt es sich um PPS-GF40-Blends, die bei Temperaturen über 100 °C einen höheren Speichermodul als Standard-PPS-GF40 aufweisen sollen. Ein Beispiel für eine Anwendung seien Beleuchtungssysteme bzw. -komponenten für hohe Temperaturen, bei denen es eine hohe Steifigkeit und Formstabilität bei verschiedenen Temperaturen braucht.

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