Textilindustrie setzt auf Kunststoffe

Kunstfasern für Schutz und Sicherheit

Kunstfasern haben die Bekleidungsindustrie revolutioniert. Gerade Spezialbekleidung für Freizeit, Sport und Arbeit basiert heute mehr denn je auf Kunstfasern. Diese tragen maßgeblich zu den Eigenschaften bei, die Bekleidung auszeichnen: von Elastizität und Langlebigkeit über geringes Gewicht und hohen Tragekomfort bis hin zum Schutz vor schädlichen Substanzen und extremen Temperaturen.

Klopman International, nach eigenen Angaben einer der größten europäischen Hersteller von Polyester-Baumwolle-Mischgeweben für Arbeits- und Schutzbekleidung, entwickelt bereits seit 2010 Hochleistungsgewebe zusammen mit Celanese Sungrazer - ein Gewebe, das flammhemmende und antistatische Eigenschaften vereine. Zu 40,5 Prozent besteht dieses Gewebe aus Fortron von Celanese, das laut Hersteller erste Polyphenylensulfid in diesen Textilanwendungen. Als inhärent flammhemmender und chemikalienbeständiger Werkstoff eigne sich der Hochtemperatur-Kunststoff gut für die Anwendung in Schutzbekleidungen. Fortron überzeuge vor allem durch die hohe Gebrauchstemperatur. Es halte kurzzeitig bis zu 270 °C stand. Mit dieser Eigenschaft und der guten Chemikalien- und Lösemittelbeständigkeit bewähre sich das PPS beim Einsatz in verschiedenen Industriebereichen. Dem neuen Gewebe verleiht der Kunststoff dank dem ausgewogenen Mischungsverhältnis mit 59 Prozent Baumwolle und einem geringen Anteil antistatischen Materials günstige physikalische Eigenschaften in Verbindung mit der Eignung für die industrielle Wäsche.

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