Neuheiten zur Fakuma

Bekanntes verbessern

Auch bereits bewährte Materialtypen sind in ihrer Leistungsfähigkeit noch lange nicht ausgeschöpft – wie auf der Fakuma zu sehen sein wird.

Neue Anwendungen erschließen und kosteneffizienter produzieren, das sind die Antriebe zur weiteren Optimierung von Eigenschaften bekannter Werkstofftypen. Ein Beispiel dafür sind die Compounds der Reihe Schulamid 66  HI SF. Im Gegensatz zu gewöhnlichen schlagzähmodifizierten Polyamiden zeichnen sich spezielle Typen durch eine deutlich niedrigere Schmelzeviskosität aus. Dank guter Fließfähigkeit können Spritzgießmaschinen mit geringerer Schließkraft eingesetzt werden und die Ausformung feinerer Strukturen wird möglich.

In die gleiche Richtung geht die Top Speed-Reihe: Die PBT-Compounds sollen eine Verdoppelung der Fließfähigkeit bei gleich bleibenden mechanischen Eigenschaften ermöglichen. Das ermöglicht die Verarbeitung in bestehenden Formen mit bis zu 20 Grad Celsius geringerer Massetemperatur, was die Zykluszeit um bis zu 30 Prozent verkürzt. Die Kosten eines 200 Gramm schweren Gehäuseteils sollen dementsprechend um bis zu 10 Prozent sinken. Bei neu zu entwickelnden Teilen bietet sich die Möglichkeit, Wanddicken zu reduzieren und filigrane und komplexe Strukturen abzubilden. Auf diese Weise können Bauteilgewicht und -kosten gesenkt werden.

Um den Laser sinnvoll für das Fügen oder Markieren einzusetzen, müssen die Materialien entsprechend ausgerüstet sein. Eine größere Auswahl an Polyamid-Typen, die speziell für das Laserdurchstrahlschweißen und IR-Schweißen optimiert sind, verringern die Schweißzeit und/oder erhöhen die Nahtfestigkeit. Als besonderes High-light könnte sich die Produktreihe Polybatch LK erweisen, geeignet für lasermarkierbare ABS und PA. Dabei greift der Hersteller auf Erfahrungen bei Laseradditiven für PS, PE und PP zurück.

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Fakuma, Halle B1, Stand 1112

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