Ultramid A3W2 G10

Heißer Atem in der Autolunge

190 Grad Celsius und schnellen Wechseln zwischen Über- und Unterdruck widersteht eine ganz spezielle PA66-Variante.

Anwendungen unter der Motorhaube bringen regelmäßig erhöhte Temperaturen mit sich, die Kunststoff schnell an die Grenzen ihrer Einsatzfähigkeit bringen. Für den Automobilzulieferer Behr wurde, in Form des Luftkastens für einen Ladeluftkühler, die erste Serienanwendung des hoch wärmestabilisierten und hochgefüllte Polyamids UltramidA3W2 G10 der BASF realisiert.

Das Kürzel G10 steht hier für den Glasfaseranteil von 50 Prozent. Das Material wurde nach Anbieterangaben speziell auf die Bedürfnisse von Behr hin entwickelt, denn für Dauertemperaturen von 190 Grad Celsius und Überdruckwechsel zwischen 0,1 und 1,5 bar, wie sie im Ladeluftkühlkreislauf auftreten, stand im Markt kein Material auf Basis PA66 zur Verfügung. Dieses kontinuierliche An- und Abschwellen bei so hohen Temperaturen ist eine große Herausforderung für Kunststoffe. Eingesetzt wird der Ladeluftkühler von Behr bereits in der aktuellen Ford Kompakt-Transporter-Baureihe Transit Connect/Tourneo Connect mit 1,8 Liter TDCi Common-Rail-Turbodiesel.

Und damit ist es erneut gelungen, Kunsstoffe unter widrigen bedingungen einzusetzen, die bislang meist Metallen vorbehalten blieben.

Fakuma, Halle B4, Stand 4308

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