Elektromobilität

TPU in der Fahrzeugladetechnik

Das Unternehmen Mennekes, Entwickler des Fahrzeugladesteckers Typ 2, setzt ein spezielles TPU ein, um die Technik vor Umwelteinflüssen und Beschädigungen zu schützen.

Ladestation mit integriertem Kabel, hier kommt die Schutzkappe aus TPU zum Einsatz.

Um die Steckvorrichtungen der Ladekabel zu schützen, sind sie mit einer Schutzkappe versehen. Sie bestehen aus einem TPU der Irogran-Serie. Die Kupplungssysteme werden verwendet, um Fahrzeuge mit Ladestationen zu verbinden, die immer häufiger in Stadtzentren, auf kommunalen Parkplätzen, an Tankstellen und am Straßenrand zu finden sind. Die Schutzkappen werden aufgesetzt, wenn die Kabel nicht verwendet werden; sie helfen, Schmutz und Feuchtigkeit von den Kupplungsöffnungen fern zu halten, die mit den Kontakten des Gegenstücks am Fahrzeug verbunden werden.

Der Wahl des Werkstoffs lagen hohe Anforderungen zugrunde: Das Material muss neben hoher Verschleiß- und Abriebfestigkeit gute Flexibilität bei unterschiedlichen Temperaturen aufweisen. Steckvorrichtungen und Kupplungen für Elektrofahrzeuge müssen Temperaturextremen von tiefen Minusgraden in norwegischen Wintern bis zu heißen und schwülen Sommern im Mittelmeerraum standhalten.

Auch separate Kabel werden mit Schutzkappen gegen Feuchteeinflüsse und Schmutz geschützt.

Getestet wurden für die Anwendung verschiedene Werkstoffe, darunter auch Gummi und thermoplastische Elastomere (TPE). Es habe sich jedoch gezeigt, dass die Formteile dazu neigten, Spuren am Lack zu hinterlassen, wenn sie in Kontakt mit dem Fahrzeug kamen. Um dieses Problem zu lösen, wurde die härtere TPU-Type gewählt.

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