Energie sparen

Das Beste aus zwei Trocknerwelten

Neue Trocknerkonzepte und mobile, flexibel einsetzbare en Steuergeräte für die volumetrische Dosierung werden während der K2019 präsentiert.

Zwei Trocknerkonzepte nun zu einer Trocknereinheit zusammengefügt. (Bild vom Prototyp – Serie kann abweichen) © Koch-Technik

Seine Trockner-Serie Koch-Technik weiterentwickelt und stellt den neuen Trockenlufttrockner Typ Ekon vor. Darin wurden die beiden Trocknerkonzepte CKT und Eko zu einer neuen Trocknereinheit zusammengefügt. Es sind acht Baugrößen mit Nenndurchsätzen zwischen 110 und 2000 m³/h verfügbar.

Das vom Eko-Trockner übernommene Wärmetauscherkonzept im Rohrsystem sei hier verbessert worden. Dank Wärmerückführung verringere sich der Energieeinsatz um 20 bis 30 Prozent, abhängig von der Trocknungstemperatur des Materials. Somit reduziere sich der durchschnittliche Energieverbrauch bei gleichbleibender Qualität. Neben dem serienmäßigen frequenzgeregelten Trocknungsgebläse ab Baugröße 500F ist die patentierte Öko-Energieanlagensteuerung enthalten, die den Trocknungsprozess energiesparend, materialschonend und intelligent anpassen soll. In der Kombination von Taupunkt-, Öko Anlagensteuerung und frequenzgeregelten Gebläsen seien bei der Granulattrocknung Energieeinsparungen von bis 50 Prozent möglich. Entsprechend dem Baukasten-Prinzip können in den Ekon verschiedene Trocknungsbehälter zwischen 20 bis 600 Liter Volumen integriert werden.

Auf dem 10,4 Zoll Touchscreen kann sich der Anwender alle relevanten Betriebszustände und Informationen anzeigen lassen und Parameter anpassen. Im Trockner sorgen Mikrofilter, Überlastschutz, Luftkontrolle und Temperaturbegrenzer für den sicheren Betrieb. Mit Sensoren wird der Trocknungsprozess kontinuierlich überwacht. Um die Feuchtigkeit des Granulats aufzunehmen und die erforderliche Restfeuchte des zu trocknenden Materials zu erreichen, ist die Erzeugung von Trockenluft mit -55 °C Taupunkt möglich.

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Über den Ethernet-Anschluss lässt sich der Trockner in ein firmeninternes Netzwerk einbinden und so die Trocknung über die Visualisierungssoftware zentral überwachen. Zum weiterführenden Einsatz in der Industrieautomation, also dem praktischen Einsatz in einer auf Industrie 4.0-ausgerichteten Kunststoffverarbeitung, bieten die neuen Trockner mit dem offenen Schnittstellenstandard OPC-UA die Möglichkeit zu einem herstellerunabhängigen Austausch von Daten zwischen Produktionsmaschinen und Peripherie.

Als Neuerung im Bereich Mischen und Dosieren werden zur K2019 mobile und flexibel einsetzbare Steuergeräte der Typen SLT und MCT für volumetrische Vormischer und Dosierstationen einfacher und intuitiver Bedienoberfläche auf dem 7 Zoll- Touchscreen vorgestellt. Die erforderlichen Prozessparameter errechnet die Steuerung laut Anbieter automatisch. Das Ergebnis sei eine kontinuierlich gleichmäßige Dosierung.

Integriert wurden ein erweiterter Rezeptspeicher und komfortable Rezeptverwaltung, Sprachumschaltung, Passwort- und Benutzerhierarchie, Alarmausgang für optionale Störmelder, Alarmhistorie und anderes. Zum Auslesen und Sichern von Daten und für Software-Updates steht ein USB-Anschluss zur Verfügung. Verbraucher haben mit dem leichten Einbinden in das Firmennetzwerk via Ethernet-Anschluss den Vorteil die Dosierung über die Visualisierungssoftware zentral zu überwachen.Mit dem Kommunikationsstandard OPC-UA bieten die Steuergeräte alle Aspekte eines Datenaustauschs zwischen der Materialversorgung und dem MES (Manufacturing Execution System) bzw. einem ERP-System.

Die gesamte Materialversorgung – inklusive Granulattrocknung – kann über die Visualisierung transparent in die Hierarchie des Leitsystems eingebunden werden. So lässt sich der Weg des Materials bis ins Detail auftragsbezogen planen und umsetzen.

K 2019, Halle 10, Stand A21

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