Komplexes Fördergut

Meinolf Droege,

Dosieren in Recyclinganwendungen

Karbon- und Naturfaser, die beim Schreddern zu ungleichmäßigen Flakes und Fasern werden, sind schwierig zu transportieren und zu dosieren. Das gilt es zu verhindern.

Typische Bild für schwer dosierbare Fasern. © Brabender

Fasern, die sich mechanisch zu Produktbrücken verhaken und die nicht mehr an der Förderschnecke ankommen, behindern die Produktion. Für solche Dosierprobleme mit recyceltem Material bietet Brabender Technologie als Lösung den Dosierer FX50 an. Er wurde für das Dosieren von anspruchsvollem recyceltem Material wie Karbon- und Naturfasern, recycelten PP-, PET- und Bottle-Flakes, geschredderten Kunststoff- oder Teppichresten und anderen Faserprodukten wie Zellulose-, Acryl-, Aramid-, PPS-, Polyamid-, Polymer- oder Polyesterfaser entwickelt. Dank einer speziellen Faserschnecke, einer speziellen Trogform mit großem Einlaufquerschnitt, einem großflächigen Steilwandbehälter sowie einer besonderen Rührwerksgeometrie und -platzierung sollen auch lange, unregelmäßig geschnittene und nicht fließfähige Fasern zuverlässig dosiert werden

Mögliche Anwendungen sind das Einarbeiten von Verstärkungen oder Füllstoffen bei der Compoundierung, aber auch Biopolymere, das Recycling von Kunststoffen, Fasern in Baustoffen oder auch die Folienherstellung, bei der Randverschnitt oder Abfall aus dem Anfahrprozess rückgeführt wird.

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