Kubota Brabender auf der K 2022

Annina Schopen,

Dosiergerät mit OEB-Zertifizierung

Kubota Brabender Technologie präsentiert sich nach der Integration in die japanische Kubota Corporation zu den Herbstmessen mit bewährten Produkten und einer Neuentwicklung: der OEB-zertifizierten, staubdichten Variante des Doppelschneckendosierers DDSR20 2.0.

OEB-zertifizierte, staubdichte Variante des Doppelschneckendosierers DDSR20 2.0. © Kubota Brabender Technologie

DDSR20 2.0 als OEB-Variante zertifiziert

Auf der Powtech in Nürnberg, Messe für die Industrie im Bereich Schüttgut und mechanische Verfahrenstechnik, hat Kubota Brabender Technologie erstmals seine neu entwickelte, staubdichte OEB-Variante des Doppelschneckendosierers DDSR20 2.0 vorgestellt. Dieses Dosiergerät hat die Testung zur Zertifizierung für die derzeit höchste OEB-Klassifizierung OEB 5 im Juni 2022 erfolgreich bestanden. Man gehöre damit zu den ersten im Markt, die ein Dosiergerät mit OEB-Zertifizierung anbieten, freut sich das Unternehmen. OEB (Occupational Exposure Bands) dienen zur genauen Einteilung in Klassen oder Bandbreiten auf der Grundlage gesundheitlicher Auswirkungen und von Wirksamkeitsaspekten der Chemikalien. Daher eigne sich die DDSR20 2.0 OEB insbesondere für das Dosieren in Pharma-Anwendungen oder das Handling mit Gefahrgütern wie beispielsweise in der Batterieherstellung.

DDSR-Gerät 2.0 © Kubota Brabender Technologie

Was macht die DDSR20 2.0 zur OEB-Variante?

Für die absolut sichere Abdichtung seien alle Übergabestellen im Produktraum mit speziell entwickelten Dichtungssystemen versehen, so der Hersteller. Die Dichtigkeitskontrollöffnung im Getriebe ist mit abgedichteten Schaugläsern verschlossen, um einerseits die Funktion zu erhalten und andererseits im Falle einer versagenden Wellendichtung ein Austreten des Produkts zu verhindern. Damit sie nicht geöffnet werden können, sind die Schnellverschlüsse von Deckel, Behälter und Schneckenrohr nur mit Werkzeug zu lösen, verbleiben aber bei Demontage am Gerät. Wie alle Dosiergeräte der modularen Gerätegeneration 2.0 ist auch die OEB-Variante modular aufgebaut. So soll durch das Verwenden standardisierter Bauteile ein leichtes Umrüsten auf weitere Modelle innerhalb der DDSR- und DSR-Produktlinien ermöglicht werden.

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Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das reguläre Gerät zur OEB-Version umbauen zu lassen. Jürgen Knez, Leiter der mechanischen Entwicklung bei Kubota Brabender Technologie, erklärt: „Für einen Umbau zur OEB-Version müssen Trog, Behälter, Deckel und Schneckenrohr gewechselt werden, denn diese vier Komponenten sind anders verarbeitet. Damit sie zu 100 Prozent dicht sind, werden die Bauteile nach dem Schweißen noch abgefräst. Alle Verbindungsstellen besitzen eine glatte Oberfläche, eine gute Form- und Maßgenauigkeit und somit eine dauerhafte Dichtigkeit.“

K 2022: Fokus auf modularer Gerätegeneration 2.0

Auf der Leitmesse für die Kunststoffindustrie, der K in Düsseldorf, hat das Unternehmen die zertifizierte DDSR20 2.0 OEB ebenfalls mitgebracht. Im Fokus stand dort jedoch die modulare Gerätegeneration 2.0. mit Dosierern aus dem Produktportfolio, bei denen der Relaunch zur zweiten Gerätegeneration 2.0 bereits umgesetzt ist. Diese neue, moderne Generation zeichne sich durch Folgendes aus: Neue, verbesserte Dichtungssysteme, Präzisionsschneckenrohre und -schnecken, einheitliche Verschlüsse, transparente, staubdichte vertikale Ausläufe, Servomotoren und Getriebemodule.

Das modulare Konzept dieser zweiten Gerätegeneration soll Anwendern im gesamten Produktionsablauf Vorteile für Flexibilität, Reinigbarkeit und Zeiteffizienz verschaffen, denn die einzelnen Bauteile lassen sich, zum Beispiel für die Reinigung der produktberührenden Teile, leicht demontieren und sind somit optimal zugänglich. Hilfreich seien dabei schraubenlose Verbindungen an Trog, Behälter und Deckel, mit denen die Benutzerfreundlichkeit unterstützt werde.

Jürgen Knez erklärt: „Mit der modularen Gerätegeneration konnten wir eine große Flexibilität im Standard erreichen – grundsätzlich eigentlich ein Widerspruch. Doch mit der konsequenten Umsetzung einer Baukastenphilosophie ist durch geschicktes Zusammenfügen von Standardkomponenten unterschiedlicher Dosierergrößen eine sehr große Flexibilität im Geräteportfolio entstanden.“ Ebenfalls zu sehen waren auf der K der gravimetrische Universaldosierer FlexWall, ein Flüssigkeits-, ein Faser- und ein speziell für Granulate ausgelegter DS-Dosierer sowie erstmals auch zwei NX-Dosiergeräte der Kubota Precision Equipment.

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