FBC-System

Materialversorgung zentral gesteuert

CAN-Bus für die schnellere Installation
Mit Hilfe des Handgeräts lassen sich zusätzliche Funktionen wie die Rohrreinigung steuern.
Ein neues Bussystem beschleunigt und erleichtert die Installation, Steuerung und Bedienung mehrerer Materialabscheider. Das Netz lässt sich später rasch mit zusätzlichen Förderstationen erweitern.

Ein effizientes Steuersystem zur Materialabscheiderbeschickung basierend auf dem CAN-Buskonzept verbindet die Vakuumeinheit über nur ein Kabel mit einem oder mehreren individuell gesteuerten Förderstationen. Die Grundkomponenten sind eine Steuerung der Vakuumeinheit; jeweils in die angeschlossenen Materialabscheider integrierte Steuerungen; ein CAN<nonbreaking-hyphen>Buskabel, T-Anschlüsse für die Anbindung der Materialabscheider an das Kabel, sowie eine Handfernsteuerung mit Funktionen für Vakuumeinheit und Förderstationen.

Das FBC<nonbreaking-hyphen>Netzwerk vereinfacht laut Anbieter die Installation, den Betrieb und die Erweiterung des Fördersystems, spart Zeit und Aufstellfläche und bietet bessere Anpassungsfähigkeit als herkömmliche Systeme mit ihren Verkabelungen. Das Netzwerk erkenne jede neu hinzugefügte Förderstation automatisch und könne mit ihr kommunizieren. Die Anschlüsse sind im Normalfall einfach Plug-and-Play-tauglich. Das System verarbeitet die Aufrufe der einzelnen Materialabscheider an die Vakuumeinheit in der Reihenfolge, in der sie einlaufen. Die zentrale Steuerung liefert die Energie für das gesamte Netzwerk, gibt einen Alarm bei Überbelastung aus und bietet einen Vakuum-By-Pass zur Verlängerung der Lebensdauer und Erhöhung der Leistung der Vakuumeinheit. Die Materialabscheidersteuerung ist als Bestandteil der neuen Glassvu-Förderbehälter von Maguire oder als eigenständiges Element für andere Förderstationen erhältlich. Die Steuerung erfordert keine besonderen Anleitungen zur Einrichtung oder Änderung der Ein/Aus- und Förderzeit-Einstellungen und verfügt über einen Leer-Alarm. Sie ist mit einem CAN-Busstecker zum Anschluss an das Kommunikationsnetz versehen. Eine optionale Fernsteuerung, ein Handgerät wird an die Materialabscheidersteuerung angeschlossen und bietet zusätzliche Funktionen für Rohrreinigung, Überwachung und Änderung von Förderfunktionen. Da die mit der Fernsteuerung vorgenommenen Einstellungen in dem betroffenen Materialabscheider gespeichert werden, können mit der Fernsteuerung sämtliche Förderstationen gesteuert werden. Die Fernsteuerung kann außerdem auch an die Vakuumeinheit angeschlossen werden, um Änderungen an den Zeiteinstellungen des Vakuum-By-Pass vorzunehmen. Das verbindende Element, das CAN-Bus-Kabel steht mit T-Anschlüssen fertig konfektioniert in verschiedenen Längen zur Verfügung. Alternativ kann das Kabel „von der Rolle“ gekauft, bei der Installation zugeschnitten und an spezielle Klemmenkästen angeschlossen werden, die über Zuführungskabel mit den Förderstationen verbunden sind.

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Das im Jahr 2007 eingeführte Glassvu-System hat zylindrische Fördergeräte, Materialabscheider und Maschinentrichter, die alle über große umlaufende Mittelteile aus Glas verfügen. Diese gestatten einen Blick auf den Förderprozess, um den ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten und die Systemeinstellung zu unterstützen. Fördergeräte und Materialabscheider haben geneigte Deckel, die ohne störende Material- oder Vakuumleitungen Zugang zum Inneren erlauben; sie haben flache Unterteile mit großen Öffnungen zum Granulatablass sowie schräge Absperrschieber in den Materialabscheidern und Fördergeräten, die pneumatisch geöffnet und geschlossen werden und als Gleitschieber für eine effiziente Entladung dienen. Die Fördergeräte und Materialabscheider sind modular aufgebaut und bestehen aus rostfreiem Metall und fünf Millimeter dickem Borsilikatglas.

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