Kristallisatoren

Kristallisatoren: Kristallklare Vorteile

Auf Modularität und damit Flexibilität bei der PET-Verarbeitung setzt eine Baureihe von Kristallisatoren, die zudem Prozesssicherheit und hohe Produktqualität bieten sollen.

Dreh- und Angelpunkt vor der PET-Verarbeitung in Preform-Spritzgießmaschinen und nachfolgenden Blasformautomaten oder in Folienextrusionsanlagen ist die Kristallisation. Kritische Punkte bei der Kristallisation sind das Anfahren der Produktion, das Mischen im Trichter und die Staubbewältigung. Die Kristallisatoren der Baureihe HDC mit Rührwerkstrichtern Luxorbin C sollen diese Anforderungen – besonders mit Blick auf die von Anwendern geforderte Modularität, einfachen Bedienung und Energieeinsparung – erfüllen.

Diese Modularität sollen die HDC-Kristallisatoren von Motan in neun Heizmodulen für Heizung, Gebläse und Steuerung mit Leistungen zwischen 120 und 3000 m³ pro Stunde. Ergänzend dazu besteht die Auswahl bei Rührwerkstrichtern von acht Größenkombinationen zwischen 125 und 2500 Liter Nettovolumen. Somit ist das Kristallisatoren-Programm ausgelegt auf Durchsatzmengen von 80 bis 900 Kilgramm pro Stunde. Bei variierenden Materialdurchsätzen innerhalb dieser Kategorien schütze eine automatische Materialabzugsbegrenzung die Kristallisations-Qualität. Verwindungssteife Rührarme und Statoren sollen Sicherheit bieten. Treten im Rührwerkstrichter unerwartet dennoch zu hohe Kräfte auf, schaltet der Rührwerksmotor automatisch ab und vermeidet Schäden.

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Die frequenzgeregelten Gebläse passen die Prozessluftmenge kontinuierlich der Materialeintrittstemperatur an. Der Kunde hat die Wahl: er kann seinen Kristallisator zudem mit Zellradschleusen, Zyklonabscheider (als Staub-Separator eingesetzt) und Absaugvorrichtungen für die Materialrückführung ausstatten. In der Grundausstattung ist die Anlage standardmäßig mit Abluftfilter und pneumatisch betätigtem Schieber am Trichterauslauf gerüstet.

Das Touchpanel der Steuerung, basierend auf einer Siemens S7, führt den Bediener mit selbsterklärenden grafischen Darstellungen. Die meisten Werte seien vorgegeben oder hinterlegt. Der Bediener gebe nur eine überschaubare Zahl produktrelevanter Daten ein. Die offene Prozessführung wirke dem hydrolytischen Abbau des Materials entgegen. Die geringe relative Feuchte der Prozessluft führe in Verbindung mit den Kristallisatoren zu einer guten Materialvortrocknung. Weiteres Plus sei das automatische Anfahr-Programm für amorphes PET mit programmierbarem Start der Kristallisation. Das kann der Schichtleiter auch von seiner zentralen Warte aus regeln.

Kristallisatoren sind als Langläufer am wirtschaftlichsten. Sollte durch Material- oder Chargenwechsel eine Reinigung mit Wartung anstehen, so geht das leicht von der Hand, versichert der Anbieter. Dank geteiltem Trichterkonus sei der untere Bereich gut zugänglich. Große Querschnittsflächen beim unteren Rührwerkslager begünstigen Materialabfluss und anschließende Reinigung.


Fakuma 2012, Halle B1, Stand 1111

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