Energieeffiziente Granulatförderung

Materialversorgung optimieren

Angekündigt sind zur Fakuma neue Fördergeräte und Komponenten zur zentralen Materialversorgung in der Kunststoffverarbeitung.

Drei Typen der zur Fakuma vorgestellten Fördergeräte-Baureihe.

Dank eines modularen Baukastensystems könne für jede Applikation aus der neuen Geräten Serie Metro G das jeweils bestgeeignete Fördergerät konfiguriert werden. So lässt sich ein Standardgerät mit speziellen Membran-Vakuumventilen zu einer Reinraumversion erweitern. Ein Modul ermöglicht die Feinst-Entstaubung am Ende der Förderstrecke bei besonders hohen Anforderungen an die Beschaffenheit des Materials. Für Materialien mit schwierigen Abscheideverhalten stehen außerdem Module mit tangentialem Materialeinlass mit Zyklon-Effekt zur Verfügung.

Um Verbindungen von Material und Maschine schnell, zuverlässig und verwechselungsfrei herzustellen, wird das kompakte Materialverteilsystem Metrolink eingesetzt. Statische Rohrverbindungen sorgen bis zum nächsten Materialwechsel für hohe Sicherheit, das automatische Leersaugen vor jedem Materialwechsel garantiere den verunreinigungsfreien Betrieb. Die automatische und überwachte Schaltung des Materialwegs soll Verwechslungen ausschließen. Jede Einheit kann maximal 32 Maschinen mit bis zu 16 Materialien beschicken.

Eine Geräuschminderung um mindestens 12 dB(A), das entspricht einer Halbierung, hat der doppelwandigen Edelstahl-Rohrleitung Silentline ihren Namen gegeben. Eine weitere Reduktion des Schallpegels von bis zu 6 dB(A) kann laut Hersteller mit der materialschonenden Förderung Intelliflow erreicht werden. Darüber hinaus decke Silentline Leckagen an Materialleitungen auf. Betroffene Rohrstücke werden identifiziert und können getauscht werden. Zusätzlich nutze das System die Wärme effizient: Dank des Isolationseffekts der doppelwandigen Rohrleitung kühle das getrocknete Material bei der Förderung langsamer ab.

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Ein weiteres Fakuma-Exponat ist das permanente zentrale Vakuumsystem, das sich durch kontinuierliche Verfügbarkeit von Vakuum-Kapazität für alle angeschlossenen Fördergeräte ohne feste Linien-Aufteilung auszeichnet. Eine Unterdruckregelung passt automatisch die Förderluftmenge im Gesamtsystem durch Drehzahlregelung sowie durch Zu- und Abschalten von Gebläsen bedarfsgerecht an. Es steht so dem Fördersystem die gerade benötigte Vakuum-Kapazität permanent frei zur Verfügung. Für den Anwender reduzieren sich laut Hersteller die Energiekosten drastisch, da Aus- und Einschaltvorgänge von Gebläsen minimiert und das Vakuum in den Leitungen zu den Fördergeräten nicht ständig neu aufgebaut werden muss.

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