Fördern und Trocknen auf der K

Effizienz und Bedienkomfort ins Materialhandling bringen

Trocknen, Fördern und Dosieren bietet Verbesserungspotenziale – egal ob es um eine einzelne Maschine oder die Versorgung einer kompletten Halle geht.

Die neue Generation der stationären Materialtrocknungssysteme wird auf der K am Beispiel eines Trockenlufttrockners Somos D200 (Luftdurchsatz 200 m³/h) und einer Modultrichteranlage mit Trocknungstrichtern von 50 bis 300 Liter vorgestellt. Darin umgesetzte konstruktive, verfahrenstechnische und steuerungstechnische Neuerungen kombinieren laut Anbieter hohen Bedienkomfort mit verbesserter Energieeffizienz. So führe die neue Prozessführung beim Trockenmittel-Karussell des D-Trockners zu einer deutlich kürzeren Zeit beim Regenerieren des Trockenmittels, wodurch die dafür notwendige Energie effektiver genutzt werden kann. Gleichzeitig haben alle Modultrichter eine eigene, nach einem durchgängigen Konzept strukturierte Steuerung. Diese autarke Betriebsweise erleichtert beispielsweise die Erweiterung der Modulanlage um einen oder mehrere Trocknungstrichter.

Der neue Drucklufttrockner Somos TP 8 erweitert die Baureihe der speziell für den Mehrkomponentenspritzguss beim Verarbeiten von technischen Kunststoffen konzipierten Kleinmengentrockner nach unten. Mit einem isolierten Trocknungstrichter von acht Litern Inhalt und frei wählbarer Trocknungstemperatur zwischen 60 bis 180 Grad Celsius eignet er sich für Durchsätze bis zu etwa 2 kg/h. Der Trockner arbeitet nach dem Luftexpansionsprinzip und ist mit einem Fördergerät ausrüstbar, das direkt von der Trocknersteuerung aus bedient wird.

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Die aktuellen Saugfördergeräte der Baureihe Somos FG unterscheiden sich von der bisherigen Generation besonders im Leistungsumfang: Die Geräte sind mit einer Steuerung ausgerüstet, die die Geräte untereinander kommunizieren lässt. Diese Leistungserweiterung bringt zugleich kostenseitig Vorteile, da sich jetzt flexibel bis etwa 16 Fördergeräte zu einem Verbund zusammenschließen lassen, ohne dass hierzu eine zentrale Steuerung erforderlich ist.
Als Neuheit zur K ist außerdem ein voll verwogenes Kleinmengendosiersystem, einsetzbar in den gravimetrischen Dosier- und Mischsystemen Gramix S9 beziehungsweise Gramix E zur Herstellung von Mehrkomponentenmischungen für Extrusionsprozesse angekündigt. Ausgelegt für Durchsätze von etwa 2 kg/h bis hinunter zu 200 g/h, werden Dosiergenauigkeiten von ±1 Prozent erreicht: Bei 200 g/h Durchsatz variiert so das Sollgewicht von rund 3,3 g/min. im Mittel um lediglich ±33 mg. Deutliche Vorteile bringt diese hohe Dosiergenauigkeit bei der zunehmend angewandten Praxis, hochkonzentrierte Masterbatche dem Materialhauptstrom in Kleinstmengen zuzudosieren.


K 2010, Halle 9, Stand D60

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