Peripheriegeräte und Vernetzung im Fokus

Materialversorgung sichern mit System

Neben der Leistungsfähigkeit von Trockner, Dosier- und Fördergeräten spielt die Visualisierung und Vernetzung der Materiallogistik eine entscheidende Rolle für deren Effizienz.

Eine neue Baureihe von Drucklufttrocknern mit der Bezeichnung Die Luxor CA S mit Volumen zwischen 0,75 und 5 Liter wurde laut Motan-Colortronic besondere für die Produktion von Klein- und Mikroteilen konzipiert. Dank leichter und kompakter Bauweise sollen sich die Geräte einfach auf allen Verarbeitungsmaschinen montieren lassen, auch bei beengten Platzverhältnissen. Die Drucklufttrockner verwenden betriebsseitig vorhandene Druckluft, die auf atmosphärischen Druck entspannt wird. So entsteht trockene Prozessluft mit einem niedrigen Taupunkt, die auf die benötigte Trocknungstemperatur erwärmt wird. Trockenmittel ist nicht erforderlich. Thermostat und Sicherheitsschalter verhindern das Überhitzen des Materials bei zu geringem Luftdurchsatz.

Für die Trockner-Baureihe Luxor A steht nun die Option ATTN - Automatische Temperatur- und Taupunkt-Nivellierung - zur Verfügung. Sie unterstützt die Trocknung der Materialien mit besonders kleinem "Fenster". Der Taupunkt der Prozessvorluft wird mit einer Toleranz von ±1 Grad Celsius geregelt und dokumentiert. Die Verbindung mit der ETA Plus-Technologie sei sinnvoll, da die Luftmengenregelung und die automatische Temperaturanpassung die Granulattrocknung bei konstantem Taupunkt optimal unterstützen. ATTN reduziere die Gefahr des Übertrocknens von Kunststoff-Granulaten bei zu tiefen Taupunkten.

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Speziell für Anwendungen in der Produktion medizintechnischer Teile wurde das gravimetrische Chargendosier- und Mischgerät Ultrablend konzipiert. Hier standen die hohen Anforderungen hinsichtlich Kontaminationsfreiheit, Mischgenauigkeit und Reproduzierbarkeit im Vordergrund. Zudem verfüge das System über eine filterlose Förderung. Beim Design der Behälter-Komponenten aus elektropoliertem Edelstahl wurde auf sichere Funktion in einer hygienisch reinen Arbeitsumgebung gelegt.

Die Steuerung Gravinet GP Steuerung wird mit einer kleineren Variante ergänzt: Gravinet GP light. Sie dient als Kompaktsteuerung für bis zu zwei Dosiermodule. Modularer Aufbau und Bedienoberfläche wurde beibehalten. Außerdem bietet das neue System auch das große Webpanel mit 12,1 Zoll großem TFT-Touchscreen. Die Verbindung der Steuerung geschieht per Ethernet-Schnittstelle. Damit reiht sich die Steuerung ein in die Controlnet-Familie von Motan.

Vernetzt und immer im Blick

Eine neue Baureihe kompakter Drucklufttrockner, speziell für die Produktion von Klein­ und Mikroteilen.

Vor allem in komplexeren Anwendungen ist es sinnvoll, das Materialhandling zu visualisieren. Der Anlagen-Bediener kann auch bei größeren Fertigungen alle Funktionen in Echtzeit verfolgen und schnell reagieren. Vom Hauptmenu aus sichtet er Material-Protokollierungen und kann Änderungen der System-Einstellungen vornehmen. Alle Produkt-relevanten Daten werden in Echtzeit dokumentiert, archiviert und protokolliert. Eine weitere Seite zeigt die Betriebsmeldungen und Alarme mit Selektierung und Printout-Funktion. Mehrere konfigurierbare Berechtigungsebenen schützen vor unberechtigtem Zugriff. Die individuelle Zusammenstellung des Leitstands richtet sich nach den Anforderungen der jeweiligen Produktionsumgebung. Das ermögliche ein zielgruppenorientiertes Handling mit hoher Effizienz und Bedienungssicherheit.

Das Metrolink Materialverteilsystem arbeitet mit einer eigenen, autarken Steuerung auf Basis der bekannten Motan Steuerungen und ist somit - zur fernbedienten und automatischen Materialversorgung - unabhängig einsetzbar. Das Materialverteilsystem ist laut Anbieter mit allen Systemfördergeräten kompatibel und kann per Ethernet-Anschluss mit allen anderen Net-Steuerungen vernetzt werden. Dem Bediener stehen die Funktionen auf einem graphischem 5,7 Zoll Farb-Touch-Panel zur Verfügung. Pro Turm können bis 15 Verarbeitungsmaschinen mit bis zu 16 verschiedenen Materialien beschickt werden. Mehrere Türme können zusammen betrieben werden. Vorteile wie das gleichzeitige Fördern mehrerer unterschiedlicher Materialien, die automatische Schaltung des Materialwegs, sichere und vermischungsfreie Materialwechsel durch automatische Prozessführung und andere Funktionen sollen den Betrieb sicher und effizient machen.

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