Präzise Extrusion

Dosiergerät in Extrusionssteuerung eingebunden

Eine neue Dosiergeräte-Baureihe lässt sich einfacher in die Steuerung der Gieß- und Blasfolien-, Platten-, Rohr- und Profil- sowie Draht- und Kabelproduktion integrieren.

Besonders geringe Dosiertoleranzen und hoher Integrationsgrad sollen die Dosierung effizeint machen. © Maguire

Das neue Wiege-Extrusionsdosiergerät WXB von Maguire kombiniert einen Massezunahme-Wiegebehälter (GIW) und eine Masseverlust-Mischkammer (LIW) in einer Maschine mit einer Steuerung des Typs 4088. Die GIW-Funktion wiegt die Zutaten der Charge präzise ab, während sie nacheinander in den Wiegebehälter gegeben werden. Die LIW-Mischkammer ermöglicht das toleranzarme Dosieren der Mischung in die Verarbeitungsmaschine und erlaubt die Steuerung der Extrusion und des Abzugs gemäß der Prozessvariablen. Die engen Toleranzen, die das Dosiergerät erzielt (±0,1 Prozent), sollen zur Rohmaterialeinsparung beitragen.

Die Steuerung ist laut Anbieter darauf ausgelegt, im Umfeld von Industrie 4.0 mit anderen Systemen zu kommunizieren. Sie ermöglicht die Verbindung des Dosiergeräts mit dem Überwachungssystem Maguire Syncro, das die Steuerung aller Segmente der Produktionslinie ermöglicht. Die Bedienung benötigt nur eine HMI-Bedienoberfläche mit Touchscreen. Bei der Herstellung von Blasfolie beispielsweise steuert das System die Extrudertemperatur, Dosier- und Verbrauchsdaten des Rohmaterials, Luftringautomation, Einstellung der Materialdicke, interne Blasenkühlung, Substrat- und Käfighandhabung, Abzug und Wickler. Das System kann mit mehreren Extrudern zur Koextrusion verwendet werden.

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Zunächst wird das Dosiergerät WXB in drei Versionen mit Durchsätzen zwischen 50 und 400 Kilogramm pro Stunde angeboten. Die Dosiergeräte können für bis zu zwölf Zutaten konfiguriert werden, jede mit einem separaten Beschicker. Die Mischkammer kann zur schnellen Reinigung einfach abgenommen werden. Alle angebotenen Beschickungsoptionen sind in der Steuerung integriert.

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