Präzisionsfertigung

Neue Druckkompensation für präzisere Dosierung

Geringere Dosiertoleranzen als vergleichbare Systeme soll eine neuentwickelte elektronische Druckkompensation ermöglichen.

Prinzip der elektronischen Druckkompensation EPC für ein gravimetrisches Dosiersystem. (Bild: Coperion K-Tron)

Unter dem Namen Electronic Pressure Compensation, EPC, führt Coperion K-Tron diese Druckkompensation für seine Differentialdosierer ein. Verglichen mit herkömmlichen mechanischen Druckkompensationssystemen soll das neue System zu höherer Genauigkeit und Zuverlässigkeit sowie geringeren Kosten bei zugleich einfacher Installation führen. Für bestehende Differentialdosierer werden Nachrüstsätze angeboten.

In einem geschlossenen Dosiersystem können Druckschwankungen im Dosiertrichter die Wägegenauigkeit stark beeinträchtigen. Die zur Kompensation dieser Schwankungen üblicherweise eingesetzten, oft komplexen mechanischen Faltenbalg-Systeme können jedoch, so das Unternehmen K-Tron, aufgrund baulicher Toleranzen, Anordnung der Faltenbälge und aus anderen Gründen fehleranfällig oder unwirksam sein. EPC sei als elektronische Lösung eine effiziente und dennoch einfache Möglichkeit der zuverlässigen und kontinuierlichen Druckkompensation im Dosiertrichter. Das modulare System basiere auf präzisen Drucksensoren und Elektronikkomponenten, die sich in die KCM-Dosierersteuerung einfügen.

Je nach Situation und Anforderung kann ein Sensor auf dem Dosiertrichter installiert werden, bei Bedarf ein weiterer am Auslaufrohr. Für eine größtmögliche Effizienz arbeitet die Software mit einem selbstoptimierenden Kompensations-Algorithmus. Mit der gleichen Dynamik wie bei SFT-Lastzellen sollen hochgenaue Dosierresultate erzielt werden, auch bei ausgeprägten Druckschwankungen. Für die Beurteilung potenzieller Probleme aufgrund von Druckschwankungen in bestehenden Installationen ist ein separates Feldtestpaket erhältlich.

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