Vakuumtrockner

Schneller mit dem Vakuumtrockner

In nur 35 Minuten soll ein neuer Vakuumtrockner verarbeitungsfähiges Granulat bereitstellen, einen vergleichsweise hohen Durchsatz erreichen und dabei besonders wartungsfreundlich sein.

Die Easyslide-Funktion soll den Betrieb, vor allem die Reinigungsarbeiten, vereinfachen.

Umfangreiche Tests im Produktionsmaßstab und mit unterschiedlichen Granulaten haben laut Hersteller gezeigt, dass der vor knapp einem Jahr vorgestellte Vakuum-Granulattrockner VBD 150 einen größeren Durchsatz erreicht, als ursprünglich angegeben. Zudem werde erforderliche Trocknungsgrad typischerweise innerhalb von nur 35 Minuten nach einem Kaltstart erreicht, gab das Unternehmen bekannt.

Der Vakuumtrockner, laut Datenblatt zunächst mit "bis zu 68 Kilogramm pro Stunde" Durchsatz angegeben, erreiche mit hygroskopischen Materialien wie ABS, Acryl, Polyamid, Polycarbonat, Polyetherimid und PBT tatsächlich mehr als 90 Kilogramm Durchsatz pro Stunde. Die Fähigkeit des Trockners, verarbeitungsbereites Granulat in wenig mehr als einer halben Stunde zu liefern, sei ein klarer Vorteil gegenüber zu Trocknern mit anderen Technologien, die bis zu vier Stunden brauchen, um Granulat in einen verkaufsfähigen Zustand zu bringen. Neben den logistischen Vorteilen könne das auch der Granulatqualität zu Gute kommen, da die Verweilzeit kürzer sei, als in anderen Trocknersystemen.

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Mithilfe der Schwerkraft befördert der VBD-Vakuumtrockner das Material durch drei vertikal angeordnete Behälter, wobei der Weitertransport des Materials von einem Behälter zum nächsten von Schiebern gesteuert wird. Vom Heizbehälter durchläuft das Granulat den Vakuumbehälter und gelangt in den unter Druck stehenden Vorratsbehälter, der kontinuierlich von einem Membran-Lufttrockner durchgeblasen wird, um die Soll-Trockenheit aufrechtzuerhalten, bis das Material abgezogen wird. Dieses System kommt ohne das Dreikammer-Karussell des Vorläufersystems aus.

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