Die Mischung machts

Meinolf Droege,

Sicher mischen und dosieren

Ein erst im Frühjahr 2019 vorgestellter Chargenmischer für Pulverkomponenten wurde hinsichtlich Mischvolumen und Anzahl der verarbeitbaren Komponenten erweitert.

Der kompakte Mischer verarbeitet bis zu acht Komponenten und liefert bis zu 1000 kg/h. © Process Control

Die neue Variante des Chargenmischers Wxomega von Process Control bietet nun Chargenvolumen bis 95 Liter, um Durchsätze von bis zu 1000 kg/h zu realisieren. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Chargenbildung aus maximal acht Pulverkomponenten. Dosieren und homogenisieren lässt sich ein breites Werkstoffspektrum von verschiedenen Pulvern und Granulaten bis zu Grieß oder Flocken.

Der laut Anbieter staubdichte Mischer ist vergleichsweise kompakt aufgebaut. Alle mit dem Rohstoff in Kontakt kommenden Komponenten bestehen aus Edelstahl 1.4301. Die separat installierbaren Pulverdosierer des sind mit speziellen Dosierschnecken sowie Brückenbrechern ausgestattet. Der Wiegetrichter wurde weiterentwickelt und ist jetzt mit einer integrierten Entleer- und Auslaufunterstützungsfunktion ausgestattet. Die Wägezellentechnologie soll für hohe Dosiergenauigkeit der Komponenten sorgen. Die optionale, modulare Mischkammer erstelle per 3-D-Mischflügel eine besonders homogene Mischung.

Alle produktberührte Komponenten bestehen aus Edelstahl. © Process Control

Zielanwendungen sind beispielsweise die PVC-Verarbeitung oder die Direktextrusion – zum Erstellen von Vormischungen, zum Mischen oder „Coaten“ von Granulaten und Pulvern – oder mit unterlagerter gravimetrischer Dosierschnecke zur unterfütterten Beschickung von Extrudern. Die Durchsätze richten sich nach der Fließfähigkeit des Pulvers, der Anzahl der Dosier-Komponenten sowie dem Schüttgewicht der Materialien.

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Im Einsatz zu sehen ist das Gerät im Technikum von Process Control, auch für Testreihen mit eigenen Materialien. Das sei auch unter den aktuellen Covid-bedingten Einschränkungen möglich. Remote Versuche per Videokonferenz im Technikum seien ebenso üblich wie auch ein kompletter „Remote“ Startup.

Sämtliche Systeme werden steckerfertig geliefert. Auf alle Dosiersysteme kann der Hersteller per VNC und Teamviewer Applikation aus der Ferne zugreifen und beim Start der Anlagen Hilfestellung gewährleisten.

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