Silentline ua

Leiser fördern – besser dosieren

Werkstoffe sind teuer, Stillstandzeiten der Maschinen und/oder Ausschuss sowieso. Weiterentwicklungen beim Materialtransport, bei der Dosierung und Trocknung, sollen die Produktion effizienter machen.

Leise und sichere Materialführung in doppelwandigen Rohren kann eventuell zusätzliche Trockner erübrigen.

Typischerweise selten im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die Rohr- und Schlauchleitungen zum Materialtransport. Ein näherer Blick kann jedoch lohnen: Für mehr Ruhe und Sicherheit beim Fördern von Kunststoff-Granulat soll eine neu entwickelte doppelwandige Edelstahlrohrleitung mit der Bezeichnung Silentline sorgen. Der Zwischenraum ist ein Luftpuffer, der das Innenrohr – und damit das zu transportierende Material – von der Umgebung isoliert. Das dämpft laut Anbieter den Schall um mindestens 12 dB(A) und sorgt für ein ruhiges Arbeitsklima. Das entspricht einer Geräuschverringerung um mehr als 50 Prozent. Zusätzliche 6 dB(A) Schalldämmung bringe die materialschonende Förderung mit Intelliflow von Motan.

Die Vakuum-Verlust-Erkennung innerhalb der Silentline sei einzigartig auf dem Markt, sorge sie doch mit Hilfe eines außen angebrachten Strömungsmessers dafür, dass Leckagen sofort identifiziert und behoben werden können. Damit erübrigen sich herkömmliche Methoden wie zeit- und kostenintensive visuelle Kontrollen entlang von hunderten Metern Rohrlinien und aufwändige Reparaturen. Das System wirke präventiv gegen angesaugte Falschluft an Schadstellen, unterbrochene Materialförderung und Produktionsausfall.

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Die „ruhige Förderlinie“ habe zudem den Vorteil der Wärme-Isolierung und Energie-Einsparung. Der Luftpuffer zwischen Innen- und Außenrohr verringert die Wärmeabgabe nach außen. Das getrocknete Material erreiche die Verarbeitungsmaschine ohne kritische Abkühlung. Die Installation eines zusätzlichen lokalen Trockners erübrige sich. Das System lässt sich mit allen gängigen Rohrleitungen von Motan kombinieren, an kritische Stellen in Produktionshallen oder auch besonders gefährdeten Rohrabschnitten wirkungsvoll einsetzen.


Dosieren, wenn es heiß hergeht
Rezepturgenauigkeit und Konsistenz sind Schlüsselfaktoren für die Produktqualität und damit auch für die Rentabilität. Das Misch- und Dosiersystem Spectrocolor G ist vor allem bei Anwendungen wie Blasfolie, Profil- und Rohrextrusion, Flachfolie und Platte, Kabel und Faser, aber auch die Compoundierung im Einsatz. Die Hochtemperatur-Version ist für eine Materialeingangstemperatur bis 180 °C ausgelegt. Zusätzlich zu den genannten Applikationen ist mit der neuen Version auch der Einsatz im Umfeld Faser (PA, PET) und HT-Platte und -Folie möglich. Die flexible, prozessorientierte Adaption für überfütterte Einschneckenextruder sowie unterfütterte Doppelschneckenextruder seien gewährleistet. Zudem zeichne sich dieses Misch- und Dosiersystem durch hohe Kurz- und Langzeitdosiergenauigkeit aus. Es liefere mit dem Motan Fallmischprinzip hohe Mischkonstanz. Sichere Materialnachfüllung ist gewährleistet durch Fördergeräte mit Zwangsverschluss oder über einen Doppelschieber und Vorlagebehälter. Testreihen im Dauerbetrieb haben, so der Anbieter, eine konstant hohe Dosierleistung mit einer Dosierkonstanz bis 0,5 Prozent erbracht. Die Vernetzung mit Qualitätssicherung, BDE-Prozess-Managementsystemen und -Datenbanken ist möglich.


Drucklufttrockung kleinerer Mengen
In vier Größen und damit einer mehr als bisher stehen die Luxor CA Drucklufttrockner zur Verfügung. Neu hinzugekommen ist die Variante mit 8 Liter großem Trockentrichter und der Trockenleistung von 1,5 bis 4 kg/h. Er ergänzt die bisher lieferbaren Größen mit 15, 30 und 60 Liter großen Trockentrichtern. Alle Geräte verwenden auf atmosphärischen Druck entspannte Druckluft. So werden Taupunkte unter -20 °C erreicht und konstant gehalten. Die Bedienungselemente sind selbsterklärend, die Luftmenge ist stufenlos regelbar. Mit dem Luftmengendiagramm für verschiedene Materialien und Durchsätze hat der Bediener alle Einstellungsparameter auf einen Blick vor Augen. Die zylindrischen Trockentrichter sind isoliert um einen gleichmäßigen Trocknungsprozess bei geringem Energieverbrauch zu gewährleisten. Neben dem Betrieb auf der Maschine ist auch die Montage auf einem Rollgestell möglich.

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