Feine Pulver und Masterbatches

Mischen per Touch-Screen

Die Kombination von Funktionen aus zwei bisherigen Steuergeräten, ergänzt mit zusätzliche Features und einen modernen Hardwareaufbau, soll während der Fakuma als neues Steuergerät für Dosiergeräte in Spritzguss und Extrusion vorgestellt werden.

Das neue Steuergerät dient zur genauen Zudosierung von Masterbatch oder Pulver zu Kunststoff-Rohmaterial vor der Verarbeitung im Spritzguss oder Extrusion. © Koch-Technik

Das auf den Namen Multi Control 7 getaufte Gerät von Koch-Technik dient vor allem zur genauen Zudosierung von Masterbatch oder Pulver zu Kunststoff-Rohmaterial vor der Verarbeitung. Dafür wurden die Funktionen der Dosiersteuergeräte SL 42 und Mcm in einem Gerät vereint. Das neu entwickelte Gerät sei nur etwa halb so groß wie seine Vorgänger, aber steuerungstechnisch höher angesiedelt, da es mehrere Dosierstationen und die anschließende homogene Vermischung steuert.

Ein Touch Screen löst die Bedienfelder mit Tastatur und Textanzeige ab. Prozent-Anteile zur Dosierung werden direkt über das berührungssensitive Display eingegeben. Die anstehenden Dosierzeiten ermittelt die Steuerung daraufhin automatisch. Alternativ ist eine manuelle Eingabe der Dosierzeit möglich. Der Touch-Screen dient, neben der Eingabe von Dosierparametern, zur Anzeige aller gespeicherten und aktuellen Werte – wie Schussgewichte, Prozentanteile von bis zu bis zu acht Materialkomponenten sowie den benötigten Laufzeiten.

Abgesehen von den Standardprogrammen verfügt das MC 7 ein Programm zum Materialwechsel, da ein Mischer nach der ersten Befüllung noch kein hinzudosiertes Masterbatch enthält. Die Steuerung stellt sich automatisch darauf ein und so lässt sich nach Materialwechseln die Produktionsmaschine starten, während ausgleichend zyklusabhängig oder chargenweise zudosiert wird. Optional gibt es einen Anschluss für die Drehüberwachung, die das korrekte Arbeiten der volumetrischen Dosierung einzelner Stationen kontrolliert und das Blockieren einer Dosierrolle sofort meldet.

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Integriert wurden ein erweiterter Rezeptspeicher und komfortable Rezeptverwaltung, Sprachumschaltung, Passwort- und Benutzerhierarchie, Alarmausgang für optionale Störmelder, Alarmhistorie und mehr. Zum Auslesen und Sichern von Daten und für Software-Updates steht ein USB-Anschluss zur Verfügung. Über den Ethernet-Anschluss lässt sich das Gerät in ein firmeninternes Netzwerk einbinden und so die Dosierung über die Koch-Visualisierungssoftware zentral überwachen. Zum weiterführenden Einsatz in der Industrieautomation, also dem praktischen Einsatz in einer auf Industrie 4.0-ausgerichteten Kunststoffverarbeitung, bietet das MC 7 mit dem offenen Schnittstellenstandard OPC UA die Möglichkeit zu einem herstellerunabhängigen Austausch von Daten zwischen Produktionsautomaten und Peripherie.

Das Gerät ist hinsichtlich Größe und Handhabung auf Bedienkomfort und Funktionalität ausgelegt. Es lässt sich über eine international genormte Vesa-Halterung an, auf oder neben der Produktionsmaschine platzieren.

Fakuma: Halle A3, Stand 3213

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