Askia vertreibt Sulzer-Mischer

Annina Schopen,

Der richtige Mix für effizientes Mischen

Ab sofort ergänzen die statischen Mischer und Mischer-Wärmetauscher von Sulzer das Produktportfolio von Askia. Die Experten für industrielle Sicherheitstechnik übernehmen exklusiv Vertrieb und Service für Deutschland und Österreich.

Der SMX-Statikmischer löst Mischaufgaben wie das Einmischen einer geringen Menge eines niederviskosen Additivs in einem hochviskosen Hauptstrom. © Aslia/Sulzer

Beim industriellen Mischen und Dispergieren zählen Ergebnis-Qualität und Prozess-Effizienz. Gerade für anspruchsvolle Flüssigkeiten oder Feststoffe bietet Askia mit den statischen Mischern und Mischer-Wärmetauschern von Sulzer jetzt Lösungen. Die Rohreinbauten mit starren Mischelementen sollen ein optimales Mischergebnis gewährleisten – auch bei hochviskosen und zugleich temperatur- und scherkraftempfindlichen Kunststoffen, so das Unternehmen. Ebenso ermöglichen sie die gleichzeitige Beimischung von mehreren Additiven mit unterschiedlichen Viskositäten – etwa von Lösungsmitteln in Kunststoff-Rezyklat.

Askia erweitert mit Mischern und Mischer-Wärmetauschern des Fluiddynamik-Spezialisten Sulzer sein Produktportfolio industrieller Sicherheitstechnik nun auch um Komponenten aus der Prozesstechnik. Wie bei Druckentlastungen, Regelventilen oder Hochdruckverbindern bietet das Ingenieurbüro auch für die Mischer einen Rundum-Service aus einer Hand. „In Askia haben wir den besten Partner für den Service und den Vertrieb unserer statischen Mischer und Mischer-Wärmetauscher für Deutschland und Österreich gefunden“, ist sich Marcel Suhner aus dem Global Product and Application Management von Sulzer sicher. Die Beratung und Projektplanung sowie die technische Individualisierung der Produkte übernehmen speziell geschulte Askia-Ingenieure. „Ihre umfassende Erfahrung in der Chemie- und Verfahrenstechnik, der Lebensmittelindustrie oder in den Bereichen Pharma und Petrochemie gewährleisten, dass die statischen Mischer immer genau auf die spezifische Herausforderung ausgelegt werden und in der Anwendung unsere hohen Qualitätsstandards erfüllen“, ergänzt der Schweizer.

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Große Bandbreite an Viskositäten

Mit den Mischern lassen sich nahezu alle Medien – von reinen Gasstoffen über sehr niederviskose, wasserähnliche Stoffe bis hin zu hochviskosen Massen – in einem kontinuierlichen Prozess zu homogenen Mischungen verarbeiten. Auch Granulate und Pulver können zuverlässig gemischt werden. „Die Sulzer-Produkte ergänzen unser Portfolio hervorragend“, freut sich Askia-Geschäftsführer Torsten Mankertz über die Zusammenarbeit. „Sulzer ist seit bald 50 Jahren Technologie- und Marktführer in diesem Bereich und bietet die energieeffizientesten statischen Mischer mit dem geringsten Druckabfall.“

Die kompakten Abmessungen ermöglichen eine flexible Einbauposition. Die Rohrelemente können praktisch an jeder beliebigen Position in Produktionsanlagen eingebaut werden und sind in der Regel wartungsfrei. Alle Varianten sind CIP- und SIP-fähig; die Reinigung und Sterilisation ohne Demontage vereinfacht den Prozess auch bei hygienisch sensiblen Medien und reduziert Betriebs- wie Wartungskosten. Die selbstreinigende Gestaltung ermöglicht noch schnellere Produktwechsel ohne zusätzliche Zwischenspülung.

Die Mischer werden immer entsprechend Fluidgruppe, Durchfluss und Durchsatz, Dichte und Viskosität, Temperaturbereich und Verweilzeit sowie gewünschtem Variationskoeffizient ausgewählt und ausgelegt. Es stehen dabei zwei Grundtypen für eine zuverlässige, kontinuierliche Durchmischung zur Auswahl. Wirbelbildner erzeugen Turbulenzen, die das Medium über den gesamten Querschnitt schnell vermischen. In Lagenbildnern wird das Medium immer wieder aufgesplittet und zusammengeführt bis ein homogenes Resultat entsteht; sie eignen sich vor allem für sehr langsame Fließgeschwindigkeiten.

Mischung und Temperierung vereint

Mischer-Wärmetauscher kombinieren starre Mischelemente zusätzlich mit Rohrbündelwärmetauschern und ermöglichen so eine schnelle und zugleich gleichmäßige und sichere Temperierung. Hierbei gewährleistet das regelmäßige Durchmischen einen sehr guten Wärmeübergang mit kontrollierten Verweilzeiten und homogener Wärmeverteilung ohne Hotspots an den Kontaktflächen oder Hitzeeinwirkung über einen zu langen Zeitraum. So werden Temperaturpeaks vermieden und Festigkeit, Zähigkeit und weitere Kunststoffeigenschaften, die von der Verarbeitungstemperatur abhängen, können präzise eingestellt werden. Beim Kühlen verhindern die Mischer-Wärmetauscher effektiv, dass durch die Viskositätsänderung beim Erkalten eine Isolierschicht an der Kühlfläche entsteht.

Je nach Anwendung und Prozessmedium stehen als Werkstoffe für alle Mischelemente und die zugehörigen Mischrohre V4A- oder AISI 316-Edelstahl zur Auswahl. Zudem können auf Anfrage die Mischer auch aus kundenspezifischen Materialien gefertigt werden. Häufig eingesetzte Durchmesser mit Anschlussflanschen gemäß DIN- oder ASME-Standard sind jederzeit kurzfristig lieferbar.

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