Ernst-Gaßner-Award

Forschung zur Betriebsfestigkeit im Leichtbau

Mit dem Ernst-Gaßner-Award zeichnet das Fraunhofer Institut LBF wissenschaftlich-technische Leistungen auf dem Gebiet der Betriebsfestigkeit aus. Jetzt hat das Darmstädter Institut die siebte Vergabe des Preises für 2020 ausgelobt.

Die von Ernst Gaßner in den dreißiger Jahren entwickelten Methoden zur betriebsfesten Auslegung von Leichtbauprodukten werden heute unter praxisgetreuen zufallsartigen Belastungen angewendet. © Fraunhofer LBF

Ein internationales Gutachter-Gremium wählt den Träger des Ernst-Gaßner-Awards aus. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der „International Conference on Material and Component Performance under Variable Amplitude Loading (VAL 4)“ des DVM Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung, vom 30. März bis 3. April 2020 in Darmstadt.

Bis zum 30. Juni 2019 können Vorschläge für Kandidaten auf der eigens eingerichteten Internetseite unter www.lbf.fraunhofer.de/ega online eingereicht werden. Kandidaten müssen sich mit betriebsähnlichen, variablen Lastamplituden und Anwendungen im Leichtbau befassen sowie eine verantwortliche Position in einem Industrieunternehmen innehaben. Der Preis ist mit 5 000 Euro dotiert.

Professor Dr. Ernst Gaßner (1908 – 1988) lebte und forschte in Darmstadt. In den 1930er Jahren prägte er den Begriff „Betriebsfestigkeit“. Sein Wissen und seine Tätigkeit haben maßgeblich dazu beigetragen, die Lebensdauer industrieller Produkte zu verbessern. Er hat in Fachkreisen ein international hohes Ansehen erworben, das bis heute gilt. Das von Gaßner 1938 in Darmstadt mitbegründete Laboratorium für Betriebsfestigkeit trägt heute den Namen Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF.

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