Bildanalyse

Meinolf Droege,

Partikelform und -größe schneller analysieren

Das optische Verfahren der dynamischen Bildanalyse liefert Ergebnisse für einen großen Messbereich und eine Vielzahl an Formparametern und Auswertemöglichkeiten der Partikelgröße. Die Messdauer beträgt einige Minuten, danach liegt das Ergebnis vor.

Partikelmessgerät zur Trocken-Messung von Pulvern und Schüttgütern. © Fritsch

Mit nur einer Technologie lassen sich laut Geräteanbieter Fritsch Partikelgrößen zwischen 20 Mikrometer und 20 Millimeter in der Qualitätssicherung, Forschung und Labor messen. das gibt einige Flexibilität und sei eine einfache und günstige Alternative zum Sieben.

Neben der Partikelbestimmung in Suspensionen und Emulsionen ist auch die Trocken-Messung von Pulvern und Schüttgütern möglich. Eingesetzt wird zur schnellen Analyse von Partikelform und -größe trockener, rieselfähiger Materialien der Analysette 28 Imagesizer. Dank der optischen Analyse lassen sich auch beschädigte Partikel, Verunreinigungen, Agglomerate oder Über- und Unterkorn schnell erkennen und in Einzelbildern betrachten. Produziert werden bis 75 Bilder pro Sekunde, bei der Messung bleiben Agglomerate erhalten. Die Partikelanzahl wird durch automatische Anpassung der Zuteilrinne optimiert. Insgesamt sei das system einfach zu handhaben.

Einfache Einzelbildanalyse über die Cloud und die Galerie. © Fritsch

Zur Auswertung der Messergebnisse zeigt die Software jedes erfasste Partikel eindeutig als Datenpunkt in der sofort verfügbaren Fritsch Cloud und in der Galerie. Der Nutzer kann die Auswertungskriterien frei wählen, beispielsweise die Rundheit in Abhängigkeit vom minimalen Feret-Durchmesser, das Aspektverhältnis, aufgetragen über die Löchrigkeit, oder die Konvexität als Funktion des Partikelquerschnitts. Die Partikelgrößenverteilung lässt sich als Summenkurve, als Balkendiagramm oder tabellarisch anzeigen.

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Die moderne Form der unkomplizierten Auswertung ist die Einzelbildbetrachtung – jedes Partikel lässt sich per Mausklick direkt aus der Cloud öffnen. Die für den jeweiligen Anwender relevante Information zur Morphologie zeigt die Position des Datenpunkts in der Wolke an. Ohne langwierige Suche lassen sich Sie ausgewählten Partikel analysieren, bewerten und löschen. Dazu werden automatisch sämtliche verfügbaren Größen- und Form-Parameter angezeigt.

Um einen schnellen Überblick zur typischen Partikelform der untersuchten Probe zu erhalten, werden sämtliche Bilder einer Galerie betrachtet und bewertet. Einzelne Partikelbilder können zur Einzelbildanalyse direkt ausgewählt werden.

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