Werkstoffprüfung

Abriebprüfmaschine mit neuen Optionen

Vor allem zur Optimierung flexibler Werkstoffe dient eine Prüfmaschine, die beide normierten Verfahren beherrscht.

Neue Optionen erweiteren die Anwendungsmöglichkeiten der Abrieb-Prüfmaschine. (Quelle: Bareiss)

Abrieb und der damit verbundene Verschleiß beispielsweise von Reifen, Antriebsriemen und Förderbänder sind wichtige Faktoren zur Bewertung der Zuverlässigkeit von Fahrzeugen, technischer Baugruppen und kompletter Anlagen. Die Verschleißfestigkeit dieser Produkte bestimmt somit maßgeblich ihre Qualität, Sicherheit und Lebensdauer.

Aufgabe des Herstellers ist es, die Materialmischung für die jeweilige Anwendung zu optimieren. Die Abriebprüfmaschine unterstützt Hersteller bei der Bestimmung des Abriebwiderstands im Hinblick auf den Masseverlust nach DIN ISO 4649. Beide in der Norm beschriebene Prüfverfahren – A „Nicht rotierender Probekörper“ und B „Rotierender Probekörper“ – können mit diesem Gerät durchgeführt werden.

Im Zuge der Weiterentwicklung kamen jetzt zwei neue Optionen hinzu. Dank eines Temperaturmoduls, das den Probenkörper und den Prüfraum beheizt, lassen sich Prüfungen über die Norm hinaus unter realen Umgebungsbedingungen durchführen – zwischen Raumtemperatur und 60 °C. Zudem wurde eine Anschlussmöglichkeit für eine Absaugvorrichtung für den Betrieb bei Raumtemperatur geschaffen. Mit aktivierter Funktion wird die angeschlossene Absaugung zur Messung automatisch gestartet und nach deren Ende abgeschaltet. Das starke Verschmutzen durch den Abriebstaub sei somit ausgeschlossen, der Bedienkomfort werde erhöht.

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