Prüfsystem Emmaqua

Sonne als Konzentrat

Für Hersteller von GFK-Formteilen dürfte diese Nachricht interessant sein:

Die Firma Atlas Material Technology Testing weist auf eine neue Prüfoption hin, die ihr temperaturgereltes Prüfsystem Emmaqua als Referenz anführt. So stehe Herstellern von faserverstärkten Duroplast-Profilen für Fenster, Türen und zugehörige Bauprodukte, die von der American Architectural Manufacturers Association (AAMA) zertifiziert werden möchten, jetzt einige neue Leistungsanforderungen zur Verfügung. In speziellen Normen dieser US-Behörde nämlich werde aktuell die Verwendung von konzentriertem natürlichem Sonnenlicht mit dem genannten Prüfgerät spezifiziert. Darüber hinaus wird in den Normen ebenfalls die Regelung der Schwarztafeltemperatur gefordert. Atlas bietet die Kontrolle der Schwarztafeltemperatur für die Geräte Emma und Emmaqua unter Verwendung eines patentierten Temperaturregelungssystems mit der Bezeichnung „Temperaturgeregeltes Emmaqua“an .

Mit entsprechenden Expositionen können damit Hersteller in Geräten für die beschleunigte Bewitterung im Freien ihre Duroplaste einer Belastung mit Strahlungsdosen unterziehen, die nach Angaben des von Haus aus amerikanischen Unternehmens mit denen vergleichbar sind, die unter natürlichen Bedingungen im Freien auftreten, jedoch in einem Bruchteil der Zeit. In der Norm AAMA 624-07 beispielsweise werden TUVR-Expositionen mit 1450 MJ/m2 festgelegt, sowohl für natürliche Expositionen in Südflorida als auch für Emmaqua. Diese Strahlungsdosis wird im Freien in ungefähr fünf Jahren erreicht. Unter Verwendung der Option „Exposition mit konzentriertem Sonnenlicht“ kann diese gleiche Dosis jedoch in ungefähr einem Jahr und drei Monaten erreicht werden.

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