Recycling

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Abfall in Abfall verpacken

Aus alten Big Bags werden neue Big Bags: Puhm aus dem niederösterreichischen Weinviertel will beweisen, dass die Kreislaufwirtschaft auf dem Willen fußt, die Kreislauflücken konsequent zu schließen.

Mit den rPP Big Bags von Puhm lassen sich kritische Abfälle und Reststoffe, wie Asbest und Mineralwolle, endlich auch in „Abfall“ verpacken und lagern. © Puhm

Asbest und künstliche Mineralwolle, die aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen von anderen Baurestmassen sicher getrennt werden müssen, können jetzt in vollständig recycelten Big Bags verpackt werden, ohne Primärkunststoff zu verwenden. Das Ausgangsmaterial sind alte, auf dem europäischen Markt verfügbare Big Bags.

Der Kunststoffrecycling-Experte aus Drasenhofen hat sich zum Ziel gesetzt, bei Kunststoffverpackungen Schritt für Schritt eine Lücke nach der anderen zu schließen. Viele Unternehmen investieren viel, um Abbruchmaterialien und Reststoffe zu sortieren und zu sammeln; allerdings werden sie meist wieder in Primärmaterial verpackt. Bei Puhm soll aber der Kreislauf nicht beim Recycling von Abfällen aufhören.

Damit aus alten Big Bags neue Big Bags werden können, ist eine hohe Qualität der Sekundärrohstoffe erforderlich; Störstoffe und Verschmutzungen müssen restlos entfernt werden. Auch gefährliche Materialien dürfen zuvor nicht verfüllt gewesen sein. Durchgängige Sortenreinheit ist bei der Herstellung von rPP-Big-Bags wichtig. Der komplexe Prozess in der Aufbereitung des Grundmaterials ist eine Ursache dafür, dass herkömmliche Verpackungen aus Primärkunststoff am Markt noch billiger sind als Recyclingware. Die Recycling-Big-Bags von Puhm sind für alle Anwendungen der anspruchsvollen Asbest- und Mineralwolle-Sammlung geeignet und für Bau- und Abbruchunternehmen, Recycling- und Entsorgungsbetriebe sowie kommunale Recyclinghöfe interessant. Die Big Bags lassen sich sicher mit dem Stapler oder einem Greifer bewegen und transportieren, da sie widerstandsfähig und reißfest sind.

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