Nachhaltigkeitsbericht

Annina Schopen,

Alpla: Kreislaufwirtschaft als Erfolgsfaktor

Im vierten Sustainability Report zeigt Alpla die Fortschritte der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens in den Jahren 2018 bis 2020. Der Spezialist für Verpackungslösungen und Recycling setzt verstärkt auf die Kreislaufwirtschaft.

Alpla-CEO Philipp Lehner und Christoph Hoffmann, Director Corporate Strategy, Sustainability & Circular Economy, mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2020. © Alpla

Unter dem Motto „Der Kreislauf für eine bessere Zukunft beginnt mit der richtigen Verpackung“ gibt Alpla in seinem neuen Nachhaltigkeitsbericht ein Update zum Thema Nachhaltigkeit und zu den Zielen des Unternehmens. CEO Philipp Lehner gibt die zentralen Aspekte der Strategie für die kommenden Jahre vor: „Ich sehe uns als Unternehmen Alpla in der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, auch zukünftig eine sichere, leistbare und nachhaltige Versorgung der globalen Bevölkerung zu garantieren. Durch den im Vergleich zu alternativen Verpackungslösungen meist geringsten CO2-Fußabdruck leistet Kunststoff gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Kreislaufwirtschaft als Erfolgsfaktor

Die Kreislaufwirtschaft ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, das sich stets für einen geschlossenen Kreislauf und die Schärfung des Bewusstseins von Kunststoff als Wertstoff stark macht. Denn die Verwendung von recycelten Kunststoffen schont fossile Rohstoffe und reduziert den Ausstoß von CO2: So verursacht zum Beispiel PET-Regranulat aus den Alpla-Werken in Österreich und Polen bis zu 90 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als Neuware. In Summe tragen die eigenen Alpla-Recyclingwerke und Joint Ventures weltweit aktuell mit einem Input von rund 206.000 Tonnen PET und rund 88.000 Tonnen HDPE zum Einsatz von recyceltem Kunststoff in der Produktion bei.

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Ausbau der erneuerbaren Energie

Der Stromverbrauch macht bei Alpla rund 95 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Aus diesem Grund lege man viel Wert auf den effizienten und verantwortungsbewussten Umgang mit Elektrizität, heißt es. Neben dem Einsatz moderner Technologien ist der Ausbau des Anteils von Strom aus erneuerbaren Quellen ein zentrales Thema: „Global konnten wir 2020 bereits 28 Prozent unseres elektrischen Energieverbrauchs mit Strom aus erneuerbaren Quellen abdecken – 2019 waren es noch 18 Prozent“, gibt Martin Stark, Director Corporate Plant Engineering, einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen.

In-House-Werke sparen CO2

Alpla ist es im Bereich der Produktion wichtig, lokal zu agieren. Im Jahr 2020 wurden von den 178 Standorten 68 als In-House-Werke betrieben. Durch die direkte Anbindung der Verpackungsproduktion an die Fülllinien der Kunden und die dadurch wegfallenden Transportwege konnten im Jahr 2020 rund 42.500 Tonnen CO2 eingespart werden.

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