Recycling

Meinolf Droege,

AST und Lindner: Nachhaltige und sichere HDPE-Produkte

Das Unternehmen AST, Hersteller von Kunststoffkanistern, -fässern und –flaschen, will die Rezyklatquote in seinen teilweise für Gefahrgut genutzten Erzeugnissen erhöhen und will die Versorgung mit diesem „Rohstoff“ selbst übernehmen. Investiert wird in ein neues Kompetenzzentrum mit einer kompletten Kunststoffrecycling-Linie zur Aufbereitung von Post-Industrial- und Post-Consumer-HDPE (High Density Polyethylen). Projektpartner ist das Unternehmen Lindner.

Hauke Grabau, Verantwortlicher für den Bereich Recycling bei AST: „Mit dem neuen Kompetenzzentrum wollen wir es schaffen, langfristig die Rezyklatquote in unseren Erzeugnissen zu erhöhen.“ © Lindner

In Erndtebrück produziert die AST Kunststoffverarbeitung Verpackungen mit Zulassung für Gefahrgut. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck daran, die Nachhaltigkeit der Produkte unter Einsatz von recyceltem Material zu erhöhen. Die Herausforderung: Gesetzliche Vorgaben in Punkto Produktsicherheit treffen auf die Grundsätze der Circular Economy und EU-Strategien zur Vermeidung von Kunststoffabfällen. Das jetzt gestartete Projekt soll Erfahrungen und Strategien für den Einsatz von Rezyklaten in die Serienfertigung technisch anspruchsvoller HDPE-Gebinden bringen. Das Ziel sei, einen nachhaltigen Rohstofffluss aus eigener Kraft herstellen zu können. Das neue Kompetenzzentrum dient als Pilotprojekt, um das Know-how auch an den AST-Standorten in Süddeutschland, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien zu nutzen.

Die Wasch- und Sortierkomponenten kommen von Lindner Washtech, das auch gemeinsam mit AST für das gesamte Engineering der Anlage verantwortlich ist. Komplettiert wird die Systemlösung von den Zerkleinerern der Muttergesellschaft Lindner Recyclingtech.

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