Aufbereitung Verbundwerkstoffe

Verbundwerkstoffe recyceln

Nicht nur die Beseitigungskosten sparen, sondern an den einzelnen Rohstofffraktionen Geld zu verdienen ist die Intention der Verbundwerkstoff-Aufbereitung.

Verbundwerkstoffe in ihre Fraktionen zu trennen ist ein Gebot der Wirtschaftlichkeit.

Verbundwerkstoffe, beispielsweise aus Metall und Kunststoff oder Kunststoffe mit Glasfasereinlagen bieten eine Fülle konstruktiver Möglichkeiten, um leichtere, materialsparende Teile herzustellen. Das Recycling der anfallenden Produktionsabfälle ist jedoch zumeist eine anspruchsvolle Aufgabe, ebenso wie die Wiederverwertung der Teile am Ende ihrer Lebensdauer. Diese Materialien können mit moderner Aufbereitungstechnik häufig wirtschaftlich und mit hohem Reinheitsgrad aufgeschlossen und sortenrein werkstofflich wiederverwertet werden.

Der besondere Augenmerk wird auf die Reinheit aller anfallenden Fraktionen gelegt. Nicht nur der wertvollere Anteil des Verbunds steht im Vordergrund: Ein möglichst vollständiges Wiederverwerten ist die Maxime, denn statt teurer Deponie steckt oft auch in den minderwertigen Fraktionen ein Wertschöpfungspotenzial.

Die Aufbereitungstechnik gliedert Herbold typischerweise in drei Schritte. Sie startet mit der Vorzerkleinerung, sofern es die Abmessung der anfallenden Teile erfordert. Dafür stehen Ein- und Zweiwellen-Shredder zur Verfügung, die das Material in großen Portionen aufnehmen können, so dass ohne Personalaufwand ganze Gitterbox- oder Containerfüllungen entleert werden können. Die Dosierung nimmt der Shredder selbsttätig vor. Im zweiten Schritt folgt die Prallzerkleinerung, um durch Impaktwirkung die Verbundstoffe voneinander zu lösen. Eingesetzt werden dafür Maschinen mit 22 bis 250 kW Antriebsleistung. Je nach Werkstoff folgt eine Nasstrennstufe, um die Fraktionen auf ein hohes Qualitätsniveau zu bringen. Das können kleine, kompakte Lösungen für wenige Hundert Kilogramm Material pro Stunde sein, aber auch Anlagen für Durchsätze von mehreren Tonnen pro Stunde.

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