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Artikel und Hintergründe zum Thema

Recycling-PET für Lebensmittelverpackungen

Neues Bottle-to-Bottle Verfahren

Ein neues Bottle-to-Bottle Recyclingverfahren für lebensmitteltaugliches rPET-Granulat soll mit besonders effizienter Dekontamination, kompaktem Anlagendesign und geringem Energieverbrauch überzeugen.

Stickstoffeinsatz soll das PET-Recycling deutlich hochwertiger machen. © Erema

Mit der Vacunite-Technologie kombiniert Erema sein Bottle-to-Bottle Verfahren Vacurema mit einer neu patentierten, vakuumunterstützten Solid State Polycondensation (SSP) von Polymetrix. Das Besondere an dieser Vereinigung: Alle thermischen Prozessschritte laufen unter Stickstoffatmosphäre. Ergebnis ist laut Anlagenbauer ein qualitativ einzigartiges rPET-Granulat, das die gesetzlichen Vorgaben und die Vorgaben großer Kunden hinsichtlich Lebensmitteltauglichkeit übertrifft.

Dank der Stickstoffatmosphäre sollen Verfärbungen von Flakes und Pellets weitegehend ausgeschlossen und Zusätze, die in der Schmelze zu ungewollten Reaktionen führen könnten, zuverlässig entfernt werden. Die Vakuumunterstützung dient der Reinigung des Stickstoffs, der so wieder dem vorhergehenden Prozessschritt zugeführt werden kann, was den Stickstoffverbrauch reduziert. Um Verunreinigungen der Preforms zu vermeiden, werden vor der Abfüllung etwaig verbliebene Staubpartikel von den Pellets entfernt.

Je nach Maschinentype ist für den SSP-Teil eine Bodenfläche von 50 bis 60 Quadratmetern ausreichend. Auch in Bezug auf Höhe und Unterkonstruktion gestalte sich die Dimensionierung der Maschinenhalle weniger aufwendig, als bei anderen SSP-Lösungen. Der Energieverbrauch für den gesamten Produktionsprozess vom Flake bis zum finalen Granulat liege bei 0,35 kWh pro Kilogramm.

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