Circular Plastics Traceability

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Reifenhäuser setzt auf digitale Produktpässe und Transparenz

Die Reifenhäuser-Gruppe bietet digitale Produktpässe (DPP) für Kunststoffe basierend auf GS1-Standards. In den R-Cycle-DPPs werden alle relevanten Informationen zum Material und der Verarbeitung gespeichert, so können Kunden ihre Produkte rückverfolgbar machen.

Reifenhäuser setzt mit digitalen Produktpässen von R-Cycle auf Transparenz und „Circular Plastics Traceability“. © R-Cycle

R-Cycle wurde von führenden Unternehmen und Organisationen entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette – unter anderem Reifenhäuser – als Initiative gegründet und bietet heute als Solution-Provider eine schlüsselfertige Software-as-a-Service-Lösung für die Anwendung digitaler Produktpässe.

GS1 Germany, bekannt durch Standards und Lösungen rund um den Barcode, hat jetzt eine neue Anwendungsempfehlung (Guideline) „Circular Plastics Traceability“ veröffentlicht, die allen Stakeholdern der Kunststoff-Wertschöpfungskette einen einheitlichen Rahmen bietet, um unternehmensübergreifende Prozesse zu modellieren und Daten auszutauschen. R-Cycle war an der Entwicklung von „Circular Plastics Traceability“ beteiligt und folgt mit seiner Lösung der neuen GS1-Germany-Guideline.

Durchgängige Transparenz

R-Cycle ist der digitale Produktpass für Kunststoffverpackungen. © R-Cycle

Die zugrundeliegende Technologie ist die branchenübergreifende und international etablierte GS1-Epcis-Schnittstelle (Electronic Product Code Information Services). Epcis ist der Kernstandard von GS1 zur Verbesserung der Transparenz in Unternehmen oder Wertschöpfungsnetzwerken. Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser-Gruppe, erklärt: „Die Veröffentlichung der ‚Circular Plastics Traceability‘-Guideline ist ein entscheidender Meilenstein für die Etablierung von R-Cycle. Damit erhalten wir als Maschinenhersteller die Gewissheit, in eine zukunftssichere Technologie zu investieren, die unseren Kunden die Anwendung standardisierter digitaler Produktpässe ermöglicht.“

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Daten auf Knopfdruck generierbar

Die Kunststoffindustrie – insbesondere im Verpackungssektor – sieht sich mit ständig wachsenden industriellen und gesetzlichen Informations- und Berichtspflichten konfrontiert. Recyclingfähigkeitsbewertungen, EPR Schemes oder Berechnungen der Kunststoffsteuer sind nur einige Beispiele. Die sonst zeit- und kostenaufwändige Generierung der dafür relevanten Daten gelingt mit R-Cycle auf Knopfdruck.

DPP unterstützen hochwertiges Recycling

Aktuell setzen bereits mehr als 45 führende Industrieunternehmen und Organisationen auf R-Cycle als Lösung für den digitalen Produktpass. Neben der effizienten Informationsbereitstellung im Herstellungsprozess ermöglichen digitale Produktpässe zudem ein besseres Recycling zur Gewinnung hochwertiger Rezyklate. Anhand der im DPP gespeicherten Informationen können Abfallsortieranlagen wiederverwertbare Verpackungen präzise kategorisieren und recyclingfreundliche, sortenreine Fraktionen bilden. Die DPPs sind über eine geeignete Markierung, etwa digitale Wasserzeichen oder QR-Codes, auf der Verpackung abrufbar.

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