PET-Aufbereitung

PET-Aufbereitung entwickelt sich dynamisch

„Eine große Dynamik“ beschei- nigte bvse-Vizepräsidenten Dr.-Ing. Herbert Snell im Vorfeld des 10. Internationalen Altkunststofftages, der im Juni in Bad Neuenahr stattand, dem Recycling von PET-Flaschen. Snell betonte, dass die Kunststoffverpackungen für Getränke „ganz klar“ auf dem Vormarsch seien. Außerdem werde der Werkstoff zunehmend bei Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Gerade hier sei eine große Marktdynamik mit zweistelligen Zuwächsen zu beobachten.

Der Trend zu PET als Verpa-ckungsalternative gegenüber dem Getränkekarton und der Glasflasche halte an. Recycler investieren deshalb jetzt verstärkt in den Aufbau neuer Verwertungskapazitäten für Flaschen in Deutschland. Wichtig bleibe deshalb auf eine entsprechende Rücklaufquote zu achten.

Snell erklärte: „Erhebliche Probleme beim PET-Recycling bereiten nach wie Additive, die die Barriereeigenschaften der Flaschen verbessern. Diese Additive bewirken, dass sich das Material bei erneuter Verarbeitung verfärbt. Die Hersteller solcher Additive sollten sich vor dem Einsatz mit den Recyclern hinsichtlich deren Auswirkungen im Recyclingprozess austauschen.

Probleme gebe es leider auch bei der Qualität der PET-Sammelware. Man stelle fest, so Snell, dass oftmals unnötige Vermischungen mit Dosen oder Sammelsäcken stattfinden. Nach seiner Ansicht müsse es zu einer verstärkten Abstimmung zwischen den Recyclern und den Anfallstellen kommen, um diese Probleme zu minimieren.

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