Schneidmühlen

Geschickt: Mit Zwang beschickt

Neben höherer Leistung sollen Mühlen mit Zwangsbeschickung ein engeres Kornband und eine deutliche Senkung der Betriebskosten erzielen als konventionelle Mühlen vergleichbarer Größe.

Eine deutlich kleinere Mühle mit geringerer Antriebsleistung bei gleichem Durchsatz – das soll die Kosten der Aufbereitung senken. Vor allem die Aufbereiter von PET-Flaschen setzen derzeit verstärkt auf diese in der SB-Baureihe von Herbold eingesetzte Technologie. Auch als Nachzerkleinerer, dort wo Shredderanlagen die erforderliche Endkorngröße nicht erreichen, soll sie sich eignen. Als Arbeitsbeispiel führt der Hersteller den Typ mit einem Rotor von 600 × 1000 Millimeter und 75 Kilowatt Antriebsleitung an: Bei der Nachzerkleinerung von Fässern und Hohlkörpern wird damit (Siebgröße 8 Millimeter) 3,4 t/h Durchsatz im Dauerbetrieb erzielt. Neu aufgenommen ins Programm wurde die Baugröße mit Rotorabmessungen von 450 x 600 Millimeter und 37 Kilowatt Antriebsleistung. Sie erzielt beim Mahlen von PET-Flaschen 1,0 bis 1,2 Tonnen Durchsatz je Stunde

Diese Leistungswerte werden bisher üblicherweise erheblich größeren Mühlen zugeordnet. Die Zwangsbeschickung sorgt jedoch für eine höhere Packungsdichte im Mahlraum, das Material kann dem Schnitt nicht mehr ausweichen: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Partikel zwischen Rotor- und Statormesser befindet ist gegenüber konventionellen Mühlen höher.

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Das Unternehmen steht zu seinen Aussagen und bietet an, den Beweis im Technikum anzutreten. Ein Blick kann ja nicht schaden.

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