Kunststoffrecycling

Neue Großmühle schluckt auch dicke Brocken

Sehr materialschonend, trotzdem mit hohem Durchsatz arbeiten soll eine neue Großmühle, die das bisherige Mühlenprogramm der Serie 600nach oben erweitert.

Auf Grund des schon in den bisherigen Versionen bewährten doppelten Scheren-Schrägschnitt-Verfahrens ist die Großschneidmühle laut Hersteller Hellweg in der Lage, dickwandige Formteile, Platten, Rohre, Profile, Kästen und Kanister materialschonend zu zerkleinern. Auch im Dauerbetrieb liege die maximale Materialerwärmung während des Schneidprozesses nie über 33 °C, bei glasfaserverstärkten Kunststoffen nicht über 38 °C. Das schließt einen thermischen Abbau des Materials aus.

Die 600er Mühlenserie biete aufgrund der ausgereiften Technologe die Möglichkeit der Skalierung: Trotz schwierigen Aufgabematerials werden hochwertige Mahlgüter produziert, die sich problemlos weiterverarbeiten lassen. Je nach Rahmenbedingungen lässt sich die neue Mühle individuell anpassen. Die Durchsatzleistungen erreichen - je nach zu zerkleinernden Material und der eingesetzten Sieblochgröße - etwa 800 und 2500 kg/h. Dazu werden Antriebe mit Nennleistungen zwischen 75 und 110 kW installiert. Trotz der hohen Leistung arbeitet die Mühle nicht nur besonders materialschonend, sondern auch energieeffizient. Spitzenbelastungen werden dank des hohen Eigengewichts des Rotors und der Messeranordnung nach dem Scherenschnitt-Prinzip effektiv und mechanisch ausgeglichen.

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Auf Grund des schon in den bisherigen Versionen bewährten doppelten Scheren-Schrägschnitt-Verfahrens ist die Großschneidmühle laut Hersteller Hellweg in der Lage, dickwandige Formteile, Platten, Rohre, Profile, Kästen und Kanister materialschonend zu zerkleinern.

Der Rotor mit 600 Millimeter Durchmesser arbeitet mit etwa 400 min-1, die Arbeitsbreite beträgt 1500 Millimeter. Es werden Rotoren mit wahlweise drei bis sieben durchgängigen Rotorschneidleisten angeboten. Das ansonsten aufwändige Einstellen der Rotormesser entfällt auf Grund der hier eingesetzten Technik. Vor allem für Folienanwendungen kann die Zahl der Statormesser auf vier erweitert werden.

Mit hoher Robustheit und damit langer Lebensdauer bei geringem Wartungsaufwand soll die neue Großschneidmühle punkten. Das Gesamtgewicht erreicht je nach Ausführung bis zu 11.000 kg. Optional ist die Maschine mit Rotor-Spezialausführungen für Brocken- und Folienanwendungen, verschiedenen Verschleißschutzpaketen für Glasfaseranwendungen, sowie passenden Schallschutzkabinen lieferbar. Außerdem sind dank modularer Bauweise verschiedene Varianten möglich. Angeboten werden beispielsweise gerade oder geneigte Gehäuse Ausführungen, sowie verschiedene Rotor- und Stator-Designs, um den verschiedenen Aufgaben gerecht zu werden.

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