Combi-Lösungen von Sidel

Annina Schopen,

Leichte Speiseölflaschen aus rPET

Drei Combis für Speiseöl von Sidel und Serac wurden im Lesieur-Abfüllbetrieb in Coudekerque (Nordfrankreich) installiert. Der Hersteller von Öl, Saucen und Würzmitteln kann nun gewichtreduzierte Flaschen produzieren und PET-Rezyklat verwenden.

Lesieur kann nun gewichtreduzierte Flaschen produzieren und PET-Rezyklat verwenden. © Sidel

Das 1908 gegründete Unternehmen Lesieur produziert und verkauft Speiseöle, Saucen und Würzmittel. Das Unternehmen ist Teil der Avril Group und startete 2015 einen Modernisierungsplan seiner Produktionsstätten. Im Lesieur-Betrieb in Coudekerque, der laut Unternehmen hinsichtlich der Abfüllmengen von Speiseöl einer der größten in Europa ist, wurden im Laufe der letzten drei Jahre 20 Millionen Euro in das Abfüllzentrum investiert.

Der historische Lesieur-Standort mit einer Abfüllleistung von 170 Millionen Liter pro Jahr wollte die Flaschenqualität verbessern und die Verzögerungen durch die getrennten Streckblas- und Abfüllzentren reduzieren. Zudem basierte die Produktionskapazität auf sieben Abfüllanlagen mit mehreren kleinen Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Qualität, Ergonomie und Flexibilität

Die Veränderung erfolgte über die Installation von drei Sidel Serac Combis mit Streckblas-, Abfüll- und Verschließfunktionen, die Formate von 0,5 und ein Meter bis zu zwei und drei Liter bei Produktionsleistungen von 1500 bis 30 000 Flaschen pro Stunde herstellen können. „Wir haben uns für die Investition in eine Online-Streckblaslösung entschieden. Jetzt haben wir noch fünf Produktionsanlagen, aber dank der High-Speed-Lösungen von Sidel konnten wir unsere Gesamtproduktionskapazität steigern. Außerdem verzeichnen wir sehr positive Effekte auf unsere Produktionskosten“, bestätigt Francis Arulraj, Project Manager bei Lesieur.

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Drei Combis für Speiseöl von Sidel und Serac wurden im Lesieur-Abfüllbetrieb in Coudekerque (Nordfrankreich) zwischen 2019 und 2021 installiert. © Sidel

Die Erwärmungs- und Streckblastechnologien der neuen Combis stellen die Integrität der Flaschen konsistent sicher. Der Technologiewechsel habe nicht nur die Qualität, sondern auch die Ergonomie verbessert. Da die Sidel-Maschinen wenig Standfläche benötigen, konnte das Unternehmen auf Förderer und Laufstege verzichten und die tägliche Arbeit der Maschinenbediener erleichtern.

Was die Formatwechsel betrifft, so seien sie nicht nur so einfach, dass das Produktionsteam sie selbst durchführen könne, sie entsprächen auch dem Produktionsbedarf und seien anpassbar, freut man sich bei Lesieur. Der Wechsel der Blasform beispielsweise sei schneller und einfacher geworden und reduziert damit die Stillstandszeiten der Produktion. „Dank der Unterstützung durch das Sidel Verpackungsteam konnten wir auch die Verfügbarkeit unserer Anlage optimieren. Da wir die Zahl der Flaschenformate durch die Verwendung eines gemeinsamen Außendurchmessers von 22 auf 14 gesenkt haben, können wir unseren Produktionszeitplan rationalisieren und sind weiterhin in der Lage, unseren Kunden verschiedene Flaschenformen anzubieten“, erläutert Denis Trelhu, Production Manager.

Gewichtsreduzierte rPET-Flaschen für eine nachhaltigere Zukunft

Ob transparent oder undurchsichtig, PET ist ein Material erster Wahl für die Abfüllung von Speiseöl, da die Flaschen nach Wunsch geformt werden können. „Wir konnten das Gewicht unserer Preformen wirklich reduzieren. Wir sind jetzt in der Lage, Flaschen aus bis zu 100 Prozent rPET herzustellen, die 16-18 Gramm wiegen“, kommentiert Denis Trelhu. Nicht nur die Verpackung, auch die Produktionsanlage hat dem Unternehmen Lesieur dabei geholfen, die Ziele seines Plans für nachhaltige Entwicklung weiterzuverfolgen. Mit einem optimierten Ofen und optimierten Lampen wurde der Stromverbrauch der Blasmaschine insgesamt gesenkt. Außerdem konnte der Blasdruck deutlich reduziert werden, was zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs der Kompressorflotte führte.

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