Universalzerkleinerer

Mehr Leistung für das Shreddern

Mehr Durchsatz bei gleicher Stellfläche soll eine neue Variante von Universalzerkleinerern bieten. Die Premiere ist zur Fakuma geplant.

Die High-Performance-Ausführungen der Universalzerkleinerer sollen Durchsatzsteigerungen bis 30 Prozent ermöglichen. (Bild: Lindner)

Mit der Shredder-Baureihe Micromat HP – HP steht für High Performance – erweitert Lindner Recyclingtech sein Angebot an Universalzerkleinerern für die Aufbereitung von Kunststoff- und anderen Abfällen um besonders leistungsstarke Ausführungen. Während die Baugrößen und das Maschinenkonzept denen der Systeme Micromat 2000 und 2500 entsprechen, sind, so das Unternehmen, gegenüber diesen Anlagen Durchsatzsteigerungen bis 30 Prozent realistisch. Wie die bisherigen Einwellenzerkleinerer dieses Typs seien auch die neuen Versionen vielfältig für den jeweiligen Einsatzzweck konfigurierbar und auf geringen Energieverbrauch und Wartungsaufwand ausgelegt.

Ambitionierte europäische Ziele in puncto Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz erfordern unter anderem erhöhte Produktionskapazitäten der Recyclingbetriebe. So soll beispielsweise bei Kunststoffverpackungen eine stoffliche Verwertungsquote von mindestens 80 Prozent erreicht werden, und auch die Abfallmengen aus der kunststoffverarbeitenden Leichtbauindustrie werden deutlich steigen. Viele Recyclingunternehmen und Sekundärrohstoffhersteller, die sich auf diese dynamische Entwicklung einstellen, suchen darum schon heute nach Shreddersystemen, die mehr Durchsatz ermöglichen, ohne mehr Stellfläche zu beanspruchen. Die gesteigerte Leistung der Micromat HP-Baureihe sei eine Antwort auf diese Anforderungen.

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Um diesen Fortschritt zu erreichen, hat Lindner die Rotorgeometrie so überarbeitet, dass die Messer pro Umdrehung effizienter genutzt werden. Einen weiteren Beitrag leistet der Einsatz der optimierten Siemens-Steuerung. Damit sei die Maschine geeignet zur kosteneffizienten und hochproduktiven Aufbereitung von Kunststoffabfällen sowie allen anderen Arten von Siedlungs-, Industrie- und Gewerbeabfällen zu Output-Materialien mit definierter Korngröße. Der Aufwand für das Wechseln der Messer sei gering und die Stillstandzeiten für die Wartung entsprechend kurz. Zur wirtschaftlichen Arbeitsweise trägt auch die Rotorkühlung bei, die eine optimierte Bearbeitung des Aufgabeguts unterstützt.

Je nach Baulänge und Kundenwunsch sind die robusten und flexibel einsetzbaren Einwellenzerkleinerer mit Motoren von 132 oder 160 Kilowatt Leistung ausgerüstet, die den Rotor mit einer Drehzahl von 105 min-1 antreiben. Das hochwertige Getriebe und die damit verbundene Sicherheitskupplung sollen Maschinenschäden durch Fremd- und Störstoffe im Input und damit lange Maschinenausfallzeiten vermeiden. Die hydraulische Wartungsklappe – ein Alleinstellungsmerkmal der Lindner-Shredder – ermöglicht die schnelle Störstoffentnahme und bietet einen komfortablen Rotorzugang. Der innenliegende Nachdrücker sorgt zudem für eine effiziente Materialzufuhr.

Fakuma 2017, Halle A6, Stand 6108

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