Metall- und Polymerpulver aufbereiten

Oberkorn begrenzen und entstauben in einem Schritt

Die Beschaffenheit von Polymer- und Metallpulvern spielt beim 3D-Druck eine große Rolle. Die Werkstoffe müssen im Vorfeld fein und gleichmäßig aufbereitet werden.

Metall- und Polymerpulver müssen vor dem 3D-Druck zerkleinert und gesichtet werden. © Hosokawa Alpine

Der in Augsburg ansässige Maschinenbauer Hosokawa Alpine, Anbieter im Bereich Folienextrusion, bietet verschiedene Lösungen für die Additive Fertigung. Dazu gehören Feinstsichter, die Trennschritte im Bereich 5 bis 150 Mikrometer ermöglichen. Der weiterentwickelte TTSP-Sichter, so der Hersteller, sei als einziges Gerät auf dem Markt in der Lage, auch für Metallpulver zwei Trennschnitte in einer Maschine zu realisieren. Die Oberkornbegrenzung und Entstaubung erfordere nur einen Prozessschritt.

Dieses Gerät kann auch für Metallpulver zwei Trennschnitte in einer Maschine realisieren. © Hosokawa Alpine

Feinstvermahlung mit exakter Oberkornbegrenzung ist laut Anbieter auch eine wichtige Anforderung beim 3D-Druck mit Polymerpulvern. Für diese Aufgabe hat er die Contraplex-Weitkammermühle weiterentwickelt. Mahlwerkzeuge und Temperaturführung wurden optimiert, Flüssigstickstoff- und Energieverbrauch gesenkt. Für die geforderte Korngrößenverteilung kommen Taumelsiebmaschinen oder Windsichter zum Einsatz. Letztere entstauben Partikel, die kleiner als 10 bis 20 Mikrometer sind und sorgen für eine Oberkornbegrenzung von 70 bis 100 Mikrometer.

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