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Recycling-Kooperation von Polysecure und Zeiss

Neuer Detektor für das Vorsortieren von Abfällen

Das Vorsortieren von Kunststoffabfällen birgt großes Potenzial, nachfolgend mehr und reinere Rezyklate zu erzeugen und so die Recyclingquote anheben zu können. Zeiss und Polysecure entwickeln einen neuen Ansatz zur Ressourceneffizienz.

Die Ergebnisse des Tracers zeigen, dass Verpackungen durch das Sortiercode-System gemäß ihrer Spezifikation unterschiedlich markiert und dann mit Detektionsquoten nahe 100 Prozent zuverlässig sortiert werden können. © Polysecure

Polysecure hat als Pionier der Tracer-Based-Sorting-Technologie (TBS) sowohl neue Markermaterialien als auch die TBS-Sortiermaschinen-Technologie entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass beispielsweise Kunststoffverpackungen durch das Sortiercode-System des Unternehmens gemäß ihrer Spezifikation unterschiedlich markiert und dann mit Detektionsquoten nahe 100 Prozent zuverlässig sortiert werden können. Die Grundlagen sind also gelegt, um zu höheren Recyclingquoten und zu mehr Kreislaufwirtschaft zu kommen.

Zeiss auf der anderen Seite hat als führendes Unternehmen der optischen Industrie Innovationen wie die Optische Kohärenztomographie hervorgebracht, die heute aus der Augenheilkunde als Standardverfahren für die Netzhautuntersuchung nicht mehr wegzudenken ist. Oder die EUV-Lithographie, die die Fertigung moderner Halbleiterchips ermöglicht und 2020 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurde.

Erster Meilenstein für die strategische Kooperation

Ein erster Meilenstein für die strategische Kooperation ist die Entwicklung eines neuen optischen Detektors, der für jedes Abfallobjekt mehrere Messungen kombinieren kann: die Tracer-Detektion, eine NIR-(Nahinfrarot-)Messung, die Farbmessung und Bilderkennung (KI-Künstliche Intelligenz) sowie gegebenenfalls die Detektion einer Wassermarke. Nach Durchlaufen der Detektionseinheit sollen alle Objekte eines Abfallstroms entsprechend ihrer Spezifikation und Fraktionszugehörigkeit präzise abgelegt werden.

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Ferner können Abfallströme durch das neue Verfahren auch nach Herstellermarke und / oder Produktgruppen sortiert werden. Durch die Qualität und Reinheit dieser Vorsortierungen kann beispielsweise mehr Kunststoffabfall CO2-effizient durch das mechanische Recycling zu nützlichen Rezyklaten verarbeitet werden. Dies wäre ein großer Schritt in der Kreislaufwirtschaft.

Max Riedel, Leiter des Zeiss Innovation Hub @ KIT: „Die beiden Technologieunternehmen ergänzen sich hierbei ideal. Von Polysecure kommen die Tracer, die Prozessinnovationen und der Sortiermaschinenbau, von Zeiss die optischen Komponenten und die Bildverarbeitung.“

Die neue Detektortechnologie wird bei Polysecure in Freiburg in eine neue Sortierstrecke integriert, die auch die Vereinzelung und Ablage der Sortiergüter umfasst und als Technikum von allen Stakeholdern der Kreislaufwirtschaft für Sortierversuche genutzt werden kann. Die Sortierstrecke wird auf zahlreiche Abfallströme ausgelegt: Kunststoffverpackungen, Textilien, Schreddergut von Fahrzeugen, weißer Ware, Elektroprodukten, bis hin zu Produktionsabfällen aus der Kunststoffindustrie.

Beide Partner seien überzeugt, dass das neue Sortierverfahren zu keinen Mehrkosten in den Recyclingprozessen führe, aber durch die innovative Technologie verlässlicher, präziser und flexibler sortieren könne als die heutige Technik, gaben sie bekannt.

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