Polygrinder

Mahlen ohne Stickstoffkühlung - auch in China

Mahlen ohne Stickstoffkühlung – auch in China

Mahlschwierige Werkstoffe ohne Umrüsten in einer Mühle und ohne teure Kühlung zu verarbeiten, das ist ein interessantes Angebot – auch für chinesische Masterbatch- und Compound-Hersteller.

Diese Argumente scheinen auch im großen Absatzmarkt China richtig platziert: Kaum auf der Messe Chinaplas 2012 ausgestellt, wurde das Exponat, eine Polygrinder Mahlanlage PM 300 für Masterbatch und Compounds, an einen chinesischen Kunststoff-Verarbeiter mit Sitz in Shanghai verkauft.

Das herausstechende Merkmal dieser Anlage: Sie kann schwierige Kunststoffe wie EVA, ABS, SAN oder PA6 ohne spezielle Kühlung zu hochwertigen Pulvern, beispielsweise für Masterbatch und Compounds, vermahlen. Dabei kann auf den Einsatz von flüssigem Stickstoff zur Kühlung verzichtet werden. Allein daraus ergeben sich laut Pallmann Einsparungen von bei 5 bis 10 Euro-Cent pro Kilogramm Material. Außerdem seien die gesamte patentierte Mühlenkonstruktion und die restlichen Anlagenteile sehr schnell und einfach gründlich zu reinigen; das senkt den Umrüstaufwand. Zudem kann eîn breites Spektrum ohne Änderungen an der Mühle verarbeitet werden. Damit werden auch kleinere Mengen erheblich attraktiver bzw. kostengünstiger zu mahlen.

Erreicht werden diese Mahleigenschaften vor allem durch die spezielle, segmentierte Form des Mahlbereichs. Er erzeugt eine günstige Kornform und verursacht geringen Verschleiß mit langen Wechselintervallen der Segmente. Zudem sorgt die Segmentierung für die sehr einfache Austauschbarkeit der Verschleißteile, für geringeren Aufwand beim Nachschleifen und für erhöhte Sicherheit. Das in anderen Konstruktionen übliche ringförmige Bauteil neigt beim Härten zum Verzug und damit zu Montageproblemen. Auch hier werden Betriebskosten gesenkt und die Verfügbarkeit erhöht, heißt es abschließend.

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