Recyclingmaschine

Marie Saverino,

Verarbeitung von PET-Endlosfasern und Geweben

Pure Loop, ein Unternehmen der Erema Gruppe, hat seine Recyclingmaschine weiterentwickelt: Die Isec evo FibrePro:IV Anlage wurde speziell für die Verarbeitung von PET-Endlosfasern und Geweben konzipiert.

© Pure Loop

„Unsere Isecevo Maschine ist ein Material-Allrounder für das Inhouse-Recycling, der seine Stärken auch bei der Verarbeitung von „Fasern und Textilien“ ausspielt und dafür bereits vielfach im Einsatz ist. PE, PP, PA und PET in Form von Faserballen, Seilen, Filamenten, Textilien und Vliesstoffen können mit dieser Shreder-Extruder-Kombination recycelt werden“, listet Manfred Dobersberger, Managing Director von Pure Loop, einige Besonderheiten der Shredder Extruder-Kombination seines Unternehmens auf.

Großen Recyclingbedarf und damit großes Potential für diese Technologie sieht er im Segment Fasern und Textilien. Beginnend bei der Faserproduktion, über den Spinnprozess, das Weben und Stricken, bis hin zur Bekleidungsproduktion fallen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette enorme Mengen an Produktionsabfällen an. Die ISEC evo Maschine ist was Fasertypen und Formen betrifft, nahezu universell einsetzbar. Gemeinsam mit weltweiten Partnern aus der Textilindustrie arbeitet Pure Loop zudem an einem gemeinsamen Bewusstsein für Design for Recycling. „Unterschiedliche Fasertypen, wie z.B Elasthan gemischt mit PP, PA oder PET, die in einem Kleidungsstück kombiniert werden, erschweren aufgrund unterschiedlicher Schmelzpunkte oder chemischen Eigenschaften den Recyclingprozess und vermindern die Qualität des Regranulats. Hier muss die Branche zusammenarbeiten, um bessere, kreislauffähige Lösungen zu realisieren“, so Dobersberger.

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Neue Lösung für PET-Faser zu Faser-Kreislauf

Beim Recycling von PET-Endlosfasern und Geweben sei ein großer technologischer Schritt auf diesem Weg gelungen. so Pure Loop. Denn durch die Kombination der Isec evo-Maschine mit einem IV-Uptimiser konnte die Regranulatqualität so weit gesteigert werden, dass sich dieses auch in sehr hochwertige Faseranwendungen im Textil-Segment rückführen lasse.

In die Isec evo FibrePro:IV Anlage werden die aus Produktionsprozessen stammenden Faserabfälle unzerkleinert eingebracht, nach dem Shredder kontrolliert in den Extruder geleitet und filtriert. Nach der Extrusion wird die Schmelze im IV-Uptimiser an die hohen Anforderungen der Faserindustrie angepasst. Die intrinsische Viskosität (IV) wird durch einen Polykondensationsprozess auf das geforderte Niveau angehoben, sodass dieses Regranulat wieder zu hochfeinen Fasern verarbeitet werden kann. Feinheiten bis zu zwei Dezitex sind bei 100 Prozent Regranulatanteil möglich. Mit dieser Top-Qualität kann das Regranulat ohne Zugabe von Rohware wieder zu Filamentfasern, Teppichgarnen oder Stapelfasern verarbeitet werden. „Davon können sich unsere Kunden und Interessenten gerne selbst überzeugen, denn wir haben in unmittelbarer Nähe unserer Firmenzentrale eine Demo-Anlage in Betrieb, die für Testläufe zur Verfügung steht“, so Dobersberger.

Besonders stolz ist man bei Pure Loop auf ein Pilotprojekt im Bereich des Faser-zu-Faser-Recyclings von Polyester. Die erfolgreiche Durchführung dieses Projekts war dank der Zusammenarbeit mit der Radici Group (Italien), einem internationalen Faserhersteller, möglich. "Das Thema Recycling hat im Faser- und Textilbereich enormes Potential. Für mich steht fest: Recycling wird sich zukünftig zu einem fixen Bestandteil der Branche entwickeln. In diesem Sinne freut es mich besonders, dass wir mit diesem Pilotprojekt, initiiert von der Radici Group, einen wichtigen Schritt in eine nachhaltigere Produktion von Fasern und Textilien machen. Wir sind stolz darauf mit unserer ISEC evo FibrePro:IV Anlage den Part der Recyclingtechnologie zum Projekt beigesteuert zu haben”, so Merlijn van Essen, Sales Manager bei Pure Loop.

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