Recycling

Post Consumer Material besser aufbereiten

Etwa 25.000 Tonnen Post Industrial und Post Consumer Material, überwiegend LDPE, PP und PS, bereitet die niederländische Rodepa Plastics zu Regranulaten auf. Basis dafür ist eine moderne Anlagentechnologie.

In diesem Gebäude von Rodepa im niederländischen Hengelo, wird ein breites Spektrum von Regranulaten erzeugt. (Bild: Rodepa)

Sukzessive hat sich das Unternehmen mit verschiedenen Anlagentypen ein breites Portfolio verarbeitbarer Ausgangsmaterialien erschlossen: Mit einer Erema Anlage aus dem Jahr 2011, einer TVEplus aus dem Jahr 2014 – beide für Post Industrial – sowie einer 2015 ausgelieferten TVEplus Regrindpro vor allem für Post Consumer stand bereits umfangreiche Technik zur Verfügung. Ergänzt wurde sie Ende 2015 um eine weitere Anlage mit dem neuen Doppelfiltersystem. Diese ermöglicht nach Unternehmensangaben Qualitätsverbesserungen von Rezyklaten, die aus gemischten Post Consumer Materialströmen gewonnen werden. Folien und Nonwoven lassen sich direkt und ohne Vorbehandlung verarbeiten.

Eine Herausforderung im Recycling liege für Rodepa darin, kontinuierlich gute Regranulate zu produzieren. Sie werden an Extrusions- und Spritzgießbetriebe sowie Folienproduzenten in ganz Europa geliefert und für die Produktion von Platten, Rohren, Folien, Batteriegehäusen, Blumentöpfen, Pflanzenschalen und zum Compoundieren verwendet. Daher habe jeder Kunde individuelle Ansprüche, beispielsweise bei mechanischen Eigenschaften wie Kerbschlagzähigkeit, Viskosität und Dichte. Mit Unterstützung der Technologie aus Österreich gelinge es, sich flexible an diese spezifischen Anforderungen anzupassen. Ein Highlight im Mahlgut- Recycling sei die neue Regrindpro-Anlage, die eine besonders große Bandbreite an Inputmaterialien, auch dickwandige Aufgabematerialien zu solchen spezifischen Regranulaten aufbereitet.

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