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Recycling vereinfachen - Wiederverwendbares Granulat in einem Schritt

Vom Reststoff zum MasterbatchPET-Recycling bis zum hochwertigen Granulat

Stranggranulieranlage für die Produktion von rPET (Bild: IPS)

Polyethylenterephthalat (PET)-Reststoffe zu hochwertigen Granulaten aufbereiten – das ist Aufgabe einer neuen Unterwasser-Stranggranulieranlage beim Unternehmen Märkische Faser in Premnitz.

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Recycling vereinfachenWiederverwendbares Granulat in einem Schritt

Für die Aufbereitung von Kunststoffen, die in die Produktion zurückgeführt werden sollen, wurde eine Sonderausführung eines bereits bewährten Zerkleinerers entwickelt.

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Zerkleinerer ZTLL mit zwei Gegenmessern

Integriert wurde ein Schneidsystem mit zwei Gegenmessern, die eine effiziente Zerkleinerung auf ein gleichmäßiges, kleines Korn gewährleisten sollen. Das kann anschließend ohne weitere Bearbeitungsschritte wieder extrudiert werden. Die Maschine eignet sich laut Unternehmen Zeno für die Aufbereitung von Thermoplasten aus Produktionsabfällen.

Gemäß der nachfolgenden Wiederverwendung als Granulat liegt das Korngrößenspektrum überwiegend im Bereich 8 bis 14 Millimeter. Mit Hilfe der hydraulischen Siebschnellwechseleinrichtung kann die erzielbare Fraktion durch Tauschen der eingesetzten Siebschublade binnen weniger Minuten geändert werden.

Granulat

Den Antrieb übernehmen effiziente Elektromotoren, die getriebelos über Kraftbänder mit dem Vollstahlrotor gekoppelt sind. Die beiden Gegenmesser lassen sich von außen mechanisch nachstellen, um den Verschleiß an den Schneidwerkzeugen gering zu halten und einen ungünstigen Schnittspalt nicht entstehen zu lassen. Diese Schnittspaltverstellung soll vielfach längere Standzeiten der Schneidwerkzeuge sowie eine gleichbleibend hohe Durchsatzleistung und Qualität des Granulats gewährleisten.

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Der Zerkleinerer ist in mehreren Baugrößen und mit verschiedenen, dem jeweiligen Bedarf angepassten Trichtern erhältlich. So können unterschiedliche Eingangsmaterialien wie Profile, Rohre oder Spritzgussteile in einem Schritt zu einem wiedernutzbaren Granulat zerkleinert werden. Gegenüber einer herkömmlichen Lösung in zwei Schritten mit einem Vorzerkleinerer und einer Schneidmühle biete die Maschine somit Vorteile und Ersparnisse hinsichtlich Platzbedarf, Energieverbrauch sowie der Betriebs- und Wartungskosten. Bedingt durch die niedrigere Schnittgeschwindigkeit punkte der Zerkleinerer mit zwei Gegenmessern gegenüber dem Einsatz einer Schneidmühle mit geringerem Feingutanteil und niedrigeren Schallemissionen.

Das Schneidsystem mit positiven Schneidwerkzeugen, ein großer Rotorflugkreis sowie die große Siebfläche sorgen für hohen Durchsatz. Die Maschinen werden in Breiten von 1000 bis 2000 Millimeter und Rotordurchmessern zwischen 600 und 1000 Millimeter angeboten. Mit den zwei nachstellbaren Gegenmessern wird laut Unternehmen bei einem Granulat von durchschnittlich 10 Millimeter 1000 bis 3000 Kilogramm Durchsatz pro Stunde erreicht.

Diese Maschinenkonfiguration kann im Technikum des Herstellers mit kundeneigenem Material getestet werden, um die optimale Technik für den Bedarfsfall zu identifizieren.

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