Schredder und Granulatoren

Annina Schopen,

Regranulat aus Rumänien

Beim Recycler Superbon im Nordwesten Rumäniens steigerte sich der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2020 um knapp 100 %, ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. Bei der Zerkleinerung setzt Superbon seit 2015 auf Weima Schredder und Granulatoren. Nun wurde die Produktion erneut ausgebaut.

Superbon nutzt Zerkleinerungstechnik von Weima © Weima

Superbon ist an zwei Standorten spezialisiert auf das Sammeln und Recyceln von Abfällen. In Oradea, kurz vor der Grenze zu Ungarn, wird auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern hochwertiges Regranulat aus technischen Kunststoffen wie PS, ABS oder PC produziert. Der anschließende Vertrieb des begehrten Rohmaterials erfolgt in Rumänien, aber auch in weiten Teilen Europas. Aufgrund der hohen Nachfrage exportiert Superbon seit einiger Zeit sogar seine Produkte nach China.

Bei der Mehrzahl von Recyclingprozessen nimmt die Zerkleinerung von Abfallmaterial eine zentrale Stellung für dessen Aufbereitung und die spätere Qualität des Regranulats ein. Superbon nutzt dazu robuste Zerkleinerungstechnik von Weima. In Betrieb sind drei Maschinen, ein Vorzerkleinerer (WLK 1000) sowie zwei Nachzerkleinerer (WSM 450/600 Schneidmühle, WNZ 200/600 Granulator). Um die Durchsatzziele täglich zu erreichen, ist der universell einsetzbare WLK-1000-Einwellen-Zerkleinerer mit einer Arbeitsbreite von 1.000 Millimetern und einem Rotordurchmesser von 370 Millimetern die ideale Maschine. Mithilfe eines kraftvollen und wartungsarmen elektromechanischen Antriebs sind Kunststoffe, aber bei Bedarf auch Holzabfälle, Papier und Leichtmetalle, auf eine homogene Korngröße zerkleinerbar. Die kürzlich in Betrieb genommene Schneidmühle des Typs WSM 450/600 kommt auf eine Antriebsleistung von 45 Kilowatt. Sie granuliert Rohre, Kunststoffe aus der Automobilindustrie, PET-Flaschen, Behälter, Folien und Fasern sowie vorzerkleinerte Kunststoffe auf eine Korngröße von 3 bis 12 Millimeter. Die Maschine, ebenso wie der WNZ Granulator, zeichne sich durch geringe Energie- und Wartungskosten aus, so der Hersteller. Die Geräuschentwicklung sei aufgrund des Maschinendesigns auf ein Minimum reduziert.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite