Kunststoffe mit Mehrwert

Nachhaltige Anwendungen und Polyamide

Unter dem Thema Nachhaltigkeit setzt Resinex einen Schwerpunkt bei Kunststoffen, die helfen, den CO2-Fußabdruck von Produkten klein zu halten.

Hochtemperaturbeständiger Polyamide mit „intelligenter Molekularstruktur“ dienen beispielsweise als Basis für Ladeluftkühler im Kfz-Motorraum macht. © Solvay

Zu Fakuma präsentiert der Distributor unter anderem Rezyklate des Mutterkonzerns Ravago, beispielsweise für Kfz-Innenraumteile und für das Blasformen, wie Ravamid (PA6, PA66), Mafill und Ravaplen (PP-Compounds), Mablex (PC/ABS), Sicoflex (ABS), Sicoklar (PC), Ravalene (PE) und Sicostirolo (PS).

Eine andere Art der Nachhaltigkeit repräsentieren biobasierte Thermoplaste, die oft direkt anstelle herkömmlicher Kunststoffe eingesetzt werden können. Dazu gehören Ingeo (PLA) von Natureworks, Biobatch (PLA-Compounds) von Technocompound, Ecopaxx (PA410) und Arnitel Eco (TPE-E) von DSM, Technyl Exten (PA610) von Solvay, Rilsan (PA11 und transparentes PA) und Pebax Rnew (TPE-A) von Arkema.

Einen weiteren Aspekt nachhaltigen Wirtschaftens bedienen die Verträglichkeitsvermittler Intune und Retain von Dow, die es ermöglichen, verschiedene gemischte Post-Consumer-Stoffströme zu leistungsstarken Produkten zu verarbeiten.

Eine eigene Lounge hat das Unternehmen zur Fakuma den Polyamiden von Solvay gewidmet. Dazu gehört Technyl RED J 218 HP V35 ist das auf einer patentierten PA66/6T-Technologie basierende Produkt für Wärmemanagementsysteme. Mit 35 Prozent Glasfasern verstärkt, erreicht es Dauereinsatztemperaturen von 220 Grad Celsius bei 2000 Stunden oder 210 Grad Celsius bei 3000 Stunden – bei gleicher Fließfähigkeit wie PA66. Für den Einsatz im Motorraum kombiniert es hohe Schlagzähigkeit, Beständigkeit gegen Säurekondensate, gute Fließfähigkeit sowie sehr gute Oberfläche und gute Vibrations- und Heißgas-Schweißbarkeit für Teile mit hoher Berstdruckfestigkeit.

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Fakuma: Halle A3, Stand 3207

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